Der Christliche Entwicklungsdienst leistet lebenswichtige Nothilfe für die Opfer der Erdrutsche in Peru / CED unterstützt die Grundversorgung der Notleidenden

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Angesichts der schweren Naturkatastrophen in
Südamerika startet der Christliche Entwicklungsdienst (CED) eine
Nothilfe für die betroffenen Menschen in Peru: Seit Dezember 2016
regnet es in vielen Regionen Südamerikas aufgrund des Wetterphänomens
El Niño ununterbrochen. Überschwemmungen und Erdrutsche haben in
Teilen Perus seit Anfang Februar 2017 verheerende Zerstörungen
angerichtet. Zehntausende Menschen wurden obdachlos, Hunderttausende
haben keinen Zugang zur Trinkwasserversorgung. Inzwischen wurde in
weiten Teilen des Landes der Notstand ausgerufen, etwa eine Million
Menschen (darunter 362.000 Kinder) sind laut Unicef betroffen,
hunderte Menschen verletzt, rund 90 Tote zu beklagen. Neben den
Küstenregionen im Norden ist auch Loreto auf der Ostseite der Anden
schwer getroffen: Flüsse sind über die Ufer getreten, Verkehrswege
und soziale Infrastruktur sind zusammen gebrochen. Straßen sind
schwer beschädigt und teilweise komplett zerstört, ebenso hunderte
Brücken. Besonders betroffen ist die nördliche Region Piura, in der
die Jesuiten eine Nothilfe für die Menschen eingerichtet haben.

Die Jesuiten in Peru sind mit ihrer Hilfe für die Armen, dem
sogenannten “Encuentros – Servicio Jesuita de la Solidaridad”, seit
einigen Jahren zuverlässige Projektpartner des CED. Gemeinsam werden
seit 2014 durch die Spendengelder des CED Armenküchen in Ayacucho
unterstützt, die durch die Naturkatastrophe aufgrund ihrer hohen Lage
glücklicherweise verschont geblieben sind. Nun versorgen die Jesuiten
die Opfer der Überschwemmungen und Erdrutsche mit Hilfspaketen: Dazu
gehört die Sicherstellung der Grundbedürfnisse der Menschen durch
Nahrungsmittel, sauberes Trinkwasser, Plastikplanen zur Abdeckung von
Notunterkünften, Hygiene- und Sanitärartikel etc.

Die Hilfe konzentriert sich dabei vor allem auf Piura, wo es
tausende Opfer der Katastrophe gibt: Hier sind nach Angaben von
Unicef mehr als 285.000 Menschen betroffen, weitere 31.000 leiden
unter dem Verlust ihrer Häuser oder ernsthaften Schäden. Zudem wurden
615 Schulen und 160 Gesundheitseinrichtungen beschädigt. Der Zugang
zum Rest des Landes über die Hauptverkehrsstraße Panamericana ist
abgeschnitten, Hilfe ist nur via Flugzeug möglich.

Gabriela Hernandez, die sich mit den Jesuiten im
Katastrophengebiet für die Notleidenden einsetzt, berichtet über die
schwierige Lage: “Wir durchleben gerade eine sehr schwere Zeit. Mehr
und mehr Regen lässt den Fluss über die Ufer treten, alles ist
überschwemmt. Die Orte Piura und Castilla sind von der Außenwelt
abgeschnitten. Das Schlimmste ist, dass die Panamericana, die
Küstenstraße, die den Norden mit dem Rest des Landes verbindet,
zerstört ist und wir nur per Flugzeug das Gebiet verlassen können.
Ich versuche seit 3 Tagen nach Tortuga (einen Stadtteil von Piura, in
dem ein Teil der Projekte der Jesuiten stattfindet), zu gelangen und
schaffe es nicht. Der Nahrungsvorrat geht langsam zu Ende. Heute
Morgen sind wir in die Vororte gegangen. Es gleicht einem Abenteuer.
Wir müssen durch die Schlammmassen gehen und haben Angst stecken zu
bleiben. Häuser sind eingestürzt. Das tut sehr weh, die Menschen
haben alles verloren.”

Ziele des Hilfsprojektes

Die Situation in Peru ist extrem angespannt und es kommt auf jeden
Tag an. Deshalb ist es das Ziel des CED, schnellstmöglich so viele
Menschen wie möglich zu unterstützen, die Versorgung mit
Grundnahrungsmitteln und sauberem Trinkwasser zu gewährleisten und
den Ausbruch von Krankheiten entgegenzuwirken. Die gemeinnützige
Stiftung unterstützt aktive und schnelle Nothilfe in der Region
Piura, von der direkt und indirekt rund 3.400 Familien profitieren.

Spendenkonto
CED, Christlicher Entwicklungsdienst
IBAN: DE38 7015 0000 0014 1412 12, BIC: SSKMDEMM
Spendenkennwort: Nothilfe Peru

Bildmaterial kann unter ced@weissenbach-pr.de angefordert werden.

Über den CED

Der Christliche Entwicklungsdienst (CED) wurde im Jahr 1992 von
der Tropenärztin Dr. med. Susanne Pechel gegründet. Seitdem wuchs von
Jahr zu Jahr die Zahl der Helfer, Spender und Hilfsprojekte beständig
an, so dass der CED im Jahr 2005 in eine gemeinnützige Stiftung
überführt wurde. Heute zählt der CED deutschlandweit rund 2.000
aktive Förderer und 200 ehrenamtliche Helfer, die durch private
Spenden und Hilfsaktionen humanitäre Hilfe in den Projekten in
Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa ermöglichen – vom Bau von
Armenhäusern, Krankenstationen, Schulen, Ausbildungszentren, Brunnen
und Bewässerungssystemen, Behindertenheimen über Obdachlosenhilfe,
Gesundheitserziehung, Schulausbildung und HIV/AIDS-Hilfe bis hin zur
Betreuung von AIDS-Waisen. Das Ziel ist dabei die “Hilfe zur
Selbsthilfe”, weshalb auch alle Hilfsprojekte des CED ausschließlich
durch einheimische Kräfte bzw. Entwicklungshelfer geleitet werden,
die seit vielen Jahren vor Ort leben und somit in ihrer Hilfeleistung
auf gefestigte und gewachsene Strukturen im Land zurückgreifen
können.

Um den persönlichen Kontakt zu den Armen und den Projektpartnern
vor Ort zu stärken und gemeinsam nach neuen Möglichkeiten der
Hilfeleistung zu suchen, besuchen ehrenamtliche CED-Helfer –
regelmäßig und auf eigene Kosten – die Hilfsprojekte vor Ort und
überzeugen sich gleichzeitig bei ihren Aufenthalten von dem
zweckgebundenen Einsatz der Spendengelder.

Pressekontakt:
CED-Stiftung, Christlicher Entwicklungsdienst
Dr. Susanne Pechel, Gründerin und Vorsitzende
E-Mail: pechel@ced-stiftung.de, Web: www.ced-stiftung.de

PR-Agentur: Weissenbach PR
Bastian Schink, Tel. 089 5506 7775
E-Mail: ced@weissenbach-pr.de, Web: www.weissenbach-pr.de

Original-Content von: Stiftung Christlicher Entwicklungsdienst, übermittelt durch news aktuell

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