Deutlich mehr infizierte Kita-Kinder in NRW nach Ende der Einschränkungen – SPD fordert mobile Testteams in Kitas

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Köln. Die Infektionen mit dem Coronavirus sind in den Kitas von NRW im Februar wieder stark gestiegen. Das geht aus einem Monitoring-Papier des Familienministeriums hervor, das dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Donnerstag-Ausgabe) vorliegt. Danach wurden im Februar 426 Kinder mit Covid-19 registriert, im Januar waren es 176. Bei den Mitarbeitern stieg der Wert von 421 auf 692. Im Ministerium, das von FDP-Politiker Joachim Stamp geführt wird, geht man davon aus, dass der Anstieg mit der stärkeren Nutzung der Betreuungsangebote zusammenhängt. Stamp hatte zunächst an die Eltern appelliert, die Kinder zu Hause zu betreuen. Ab dem 22. Februar war die Warnung aufgehoben worden. Im März steigen die Zahlen bei den Kindern offenbar weiter. Bis zum 12. März wurden bei ihnen bereits 314 neue Infektionen festgestellt. Der Höchststand war im November mit 569 Fällen gemessen worden.

Dennis Maelzer, familienpolitischer Sprecher der SPD, sagte dieser Zeitung, jetzt „räche sich“, dass „die Teststrategie des Landes nicht effektiv“ sei und es keine funktionierende Infrastruktur gebe: „Da NRW keine mobilen Teams einsetzt, können sich Erzieherinnen oft nur in Arztpraxen testen lassen.“ Das werde aber kaum in Anspruch genommen, weil es in die Arbeitszeit falle. Wie bei den Schulen werde ein Sicherheitsnetz nur versprochen. „Tatsächlich lässt die Landesregierung die Beschäftigten und Familien hier im Stich.“

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