Deutsche EU-Ratspräsidentschaft: Bundesregierung muss europäische Verkehrspolitik auf Klimaschutzkurs bringen

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Umweltverbände stellen Forderungen an deutsche EU-Ratspräsidentschaft für den Verkehrssektor – Europäische Verkehrspolitik steht im Fokus des Green Deals – Bundesregierung muss emissionsfreie Antriebe, an Klimaschutz orientierte Abgaben und Verkehrswende forcieren

In einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel fordern der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der ökologische Verkehrsclub VCD sowie die Deutsche Umwelthilfe (DUH) die Bundesregierung auf, ihre EU-Ratspräsidentschaft in der zweiten Jahreshälfte 2020 für eine ambitionierte Klimaschutzpolitik zu nutzen. Aus Sicht der Verbände sollte die Bundesregierung Klimaschutz im Verkehr während der EU-Ratspräsidentschaft zu einem zentralen Thema für Europa machen.

Die Bundesregierung sollte mit den Entscheidungen und Prozessen während der EU-Ratspräsidentschaft die Zielsetzung des Green Deal unterstützen und dessen Umsetzung vorantreiben. Vor diesem Hintergrund haben die unterzeichnenden Verbände ein Memorandum zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft erstellt, das die zentralen Meilensteine einer zukunftsgerechten europäischen Verkehrspolitik benennt. Die Ratspräsidentschaft muss ein europäisches Klimaschutzgesetz voranbringen, das das EU-Klimaziel für 2030 anhebt und Klimaneutralität deutlich vor 2050 sicherstellt.

Die von der Kommission angekündigte Strategie für eine nachhaltige und intelligente Mobilität muss einen verbindlichen Pfad für einen raschen Ausstieg aus der Nutzung fossiler Energien im Verkehrsbereich aufzeigen und dazu emissionsfreie Antriebe als Eckpfeiler der europäischen Klima- und Industriepolitik forcieren. Energiesteuern und Straßennutzungsgebühren sollten dazu an CO2-Emissionen ausgerichtet und umweltschädliche Steuerprivilegien beendet werden. Während ihrer Präsidentschaft muss die Bundesregierung die Verkehrswende auch abseits der Straße voranbringen, etwa mit Impulsen für eine europäische Bahn- und Radverkehrspolitik.

Links:

Zum Memorandum und offenen Brief: http://l.duh.de/p200429

Pressekontakt:

DUH:
Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer
0171 3649170, resch@duh.de

Pressestelle:
Marlen Bachmann, Thomas Grafe
030 2400867-20, presse@duh.de

VCD:
Michael Müller-Görnert, verkehrspolitischer Sprecher VCD
0177 1702461, michael.mueller-goernert@vcd.org

Pressestelle:
Franziska Fischer, VCD Pressesprecherin
030 280 351 12, presse@vcd.org

BUND:
Jens Hilgenberg, Verkehrsexperte des BUND
0151 6313302, jens.hilgenberg@bund.net

Pressestelle:
Daniel Jahn, BUND Pressesprecher
0170 160 66 58, daniel.jahn@bund.net

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/22521/4583973
OTS: Deutsche Umwelthilfe e.V.

Original-Content von: Deutsche Umwelthilfe e.V., übermittelt durch news aktuell

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