Die „Stuttgarter Zeitung“ kommentiert die Beobachtung der „Querdenker“ durch den Verfassungsschutz:

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Wo das Querdenken zur bloßen Quertreiberei missrät, sind Kollisionen mit Recht und Gesetz unvermeidlich. Querdenken kann auch ins Abseits führen, etwa in einen braunen Sumpf. Das lässt sich am Beispiel der gleichnamigen Organisation besichtigen, die in Stuttgart zu Hause, aber längst bundesweit vernetzt ist. Sie macht mobil gegen eine vermeintliche „Corona-Diktatur“. Schon diese Phrase verrät Missachtung für demokratisch legitimierte Entscheidungen – wie auch für die Institutionen, die dafür zuständig sind. Der Wahlspruch „Wir sind das Grundgesetz“, mit dem sich die Querdenker schmücken, ist so anmaßend wie die Pegida-Parole „Wir sind das Volk“. Wer das Grundgesetz allein für sich reklamiert, hat seine Maxime nicht begriffen. Es garantiert keine Freiheit der Rücksichtslosigkeit, wie sie auf den Protestkundgebungen der Querdenker häufig demonstriert wird.

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