Fakten: Pendeln und gesundheitliche Beschwerden / BAuA zeigt Zusammenhänge zwischen Pendelzeiten und Gesundheit

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Rund die Hälfte aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern pendeln
täglich bis zu 30 Minuten zur Arbeit, fast ein Drittel sogar bis zu
einer Stunde. In dem jetzt veröffentlichten Faktenblatt „Pendeln und
gesundheitliche Beschwerden“ gibt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz
und Arbeitsmedizin (BAuA) einen Überblick über die Zusammenhänge von
gesundheitlichen Beschwerden und dem täglichen Weg zur Arbeit. Das
Ergebnis: Pendelzeiten können für Beschäftigte mit gesundheitlichen
Beschwerden und Erschöpfung einhergehen. Zudem leidet die
Work-Life-Balance unter der für den Arbeitsweg investierten Zeit.

Millionen Menschen in Deutschland pendeln oft dutzende Kilometer
zur Arbeit. Mobilität ist eine Alltagserscheinung im Berufsleben.
Dass diese Mobilität für die Menschen auch Nebenwirkungen haben kann,
zeigen die Ergebnisse, zu denen die Bundesanstalt für Arbeitsschutz
und Arbeitsmedizin (BAuA) nach Auswertungen der repräsentativen
BAuA-Arbeitszeitbefragung kommt.

Die Daten zeigen: Beschäftigte sind mit ihrer Work-Life-Balance
umso unzufriedener, je mehr Zeit sie für das tägliche Pendeln
investieren müssen. Mit längeren Wegezeiten nehmen zudem auch
gesundheitliche Beschwerden, wie zum Beispiel Erschöpfung, Nacken-
und Schulterschmerzen, Kopfschmerzen und Schlafstörungen zu.

Studien zeigen allerdings auch, dass sich diese Belastungen durch
selbstbestimmte Arbeitszeiten, Gleitzeitregelungen oder planbare
Arbeits- und Wegezeiten abmildern lassen können. Termin- und
Leistungsdruck sowie fehlende Einflussmöglichkeiten können auf der
anderen Seite verstärkend wirken.

Das Faktenblatt „Pendeln und gesundheitliche Beschwerden“ gibt es
als PDF im Internetangebot der BAuA unter www.baua.de/publikationen.

Direkter Link: www.baua.de/dok/8747594

Forschung für Arbeit und Gesundheit

Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen
Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Bundesanstalt
für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im
Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den
Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt
hoheitliche Aufgaben – im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit
und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine
Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des
Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 700 Beschäftigte
arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in
der Außenstelle Chemnitz. www.baua.de

Pressekontakt:
Jörg Feldmann
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Gruppe 6.1,
Pressearbeit Friedrich-Henkel-Weg 1-25
44149 Dortmund
Tel.: 0231 9071-2330
Fax: 0231 9071-2299
E-Mail: presse@baua.bund.de
www.baua.de

Original-Content von: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, übermittelt durch news aktuell

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