FDP-Gesundheitspolitiker Ullmann: Astrazeneca-Impfpause „falsche Entscheidung“

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FDP-Gesundheitspolitiker Ullmann: Astrazeneca-Impfpause „falsche Entscheidung“

Infektiologe wirft Spahn unkoordiniertes Vorgehen und Schüren von Angst vor – „Unglückliche Kommunikation wird Vertrauen in Astrazeneca vollkommen zerstören“

Osnabrück. Der FDP-Gesundheitspolitiker und Infektiologe Andrew Ullmann hat Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) wegen der Impfpause mit Astrazeneca scharf kritisiert. „Ich halte die Art und Weise, wie die Entscheidung getroffen wurde, für falsch“, sagte Ullmann im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). Spahn verkünde in Berlin den Impfstopp, während die Impfzentren im Hochbetrieb seien, und bleibe die genaue Begründung schuldig. „Als Mediziner habe ich viele Fragen, die beantwortet werden müssen“, aber seit der Verkündung am Montag habe man von der Bundesregierung keine Äußerungen mehr vernommen.

„So geht das nicht“, sagte der FDP-Obmann im Gesundheitsausschuss des Bundestages und Leiter des Instituts für Infektiologie der Uni Würzburg. „Patientensicherheit in der Pandemiekrise ist sehr wichtig. Aber mit unkoordiniertem Vorgehen, fehlender Transparenz und dem Schüren von Angst zerstört die Bundesregierung Vertrauen in die wichtige und notwendige Impfkampagne.“ Notwendig seien jetzt Aufklärung und „vollkommene Transparenz“. Ullmanns Befürchtung: „Durch diese unglückliche Kommunikation wird das Vertrauen in Astrazeneca vollkommen zerstört.“

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