Frankfurter Rundschau: Substanz der Demokratie bedroht

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Seit dem 2. Juni müssen sich alle Repräsentanten
dieses Staates fürchten, in erster Linie die schutzlosen auf den
unteren Ebenen, dass ihr Leben in Gefahr sein kann, wenn sie sich für
Flüchtlinge einsetzen oder Rechtsextremisten die Stirn bieten. Sie
müssen dann nicht mehr nur damit rechnen, dass ein Täter ein Messer
zückt. Sie müssen damit rechnen, dass organisierte Rechtsextremisten
planmäßig eine Pistole herausholen und schießen. Diese Erkenntnis
setzt sich seit der Mordnacht in den Köpfen Tausender Bürgermeister
und Stadträte fest. Sie trifft die Substanz der Demokratie. Es darf
in einer Demokratie keinen Mut kosten, sich politisch zu engagieren.
Doch längst kostet es Mut, nicht erst seit Lübckes Tod. Teilen der
Union fällt es verblüffend schwer, die Gefahr zur Kenntnis zu nehmen
– selbst wenn es einen der ihren trifft.

Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222

Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell

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