Ganztagsbetreuung – Es geht vor allem um Chancengerechtigkeit

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Diese Rechnung darf aber nicht auf Kosten der Kinder gehen. Es
wäre schlimm, wenn bei der Ganztagsbetreuung die reine Verwahrung der Kinder im
Vordergrund stehen würde. Die Betreuungsangebote müssen so angelegt werden, dass
sie auch die Chancengerechtigkeit erhöhen. In Deutschland hängt der schulische –
und damit auch der spätere berufliche – Erfolg eines Kindes zu stark vom
Elternhaus ab. In wohlhabenden Alleinverdiener-Haushalten kümmert sich ein
Elternteil nicht selten den ganzen Nachmittag lang um den Nachwuchs: Sorgt
dafür, dass ein gesundes Essen auf dem Tisch steht, hilft bei den Hausaufgaben,
organisiert Nachhilfe, übernimmt den Fahrdienst zu Klavierunterricht und
Fußballtraining. In vielen Familien ist dies nicht möglich. Sei es, weil beide
Eltern arbeiten, sei es, weil sie, aus welchen Gründen auch immer, nicht in der
Lage sind, ihre Kinder zu unterstützen. Die betroffenen Mädchen und Jungen haben
deutlich schlechtere Entfaltungsmöglichkeiten im Leben. Über gute Angebote der
Ganztagsbetreuung ließe sich das ausgleichen.

Pressekontakt:

Straubinger Tagblatt
Ressort Politik/Wirtschaft/Vermischtes
Markus Peherstorfer
Telefon: 09421-940 4441
politik@straubinger-tagblatt.de

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