Hurrikan „Irma“: Caritas befürchtet schwere Schäden und Verluste / Caritas-Mitarbeiter und Freiwilligen-Teams im Einsatz – 100.000 Euro für Nothilfe in der Karibik bereitgestellt

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Nachdem Hurrikan Irma über Kuba hinweggezogen
ist, befürchtet Caritas international schwere Schäden und Verluste
für die Bevölkerung. „Im Jahr 2012 hatte Hurrikan Sandy einen fast
identischen Weg über Kuba genommen und 200.000 Häuser zerstört oder
beschädigt. Damals waren Windgeschwindigkeiten von bis zu 180
Stundenkilometern gemessen worden, diesmal waren es bis zu 260
Stundenkilometer. Wir vermuten deshalb, dass die Schäden bei diesem
gigantischen Sturm deutlich schwerer ausfallen werden“, erläutert
Kilian Linder, Kuba-Referent von Caritas international. Caritas
international, das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes, stellt
für die Hurrikan-Opfer in der Karibik erste Nothilfe in Höhe von
100.000 Euro bereit. Caritas bittet die deutsche Bevölkerung um
Spenden.

Besonders schwer getroffen wurden wie im Jahr 2012 wieder die
Provinzen Guan-tanamo und Holguin. Beides sehr ländliche Regionen,
die zu den ärmsten Provinzen Kubas zählen. „Sandy“ war damals als
Hurrikan der Kategorie 2 eingestuft worden, „Irma“ traf als Sturm der
Kategorie 4-5 auf Kuba. Caritas-Mitarbeiter und Freiwillige der
Kirchengemeinden stehen bereit, um Schadens- und Bedarfserhebungen
vorzunehmen, sobald Wind und Regen es zulassen. Wo bereits möglich,
sollen auch eingelagerte Lebensmittel, Trinkwasser und
Hygiene-Artikel an die Bevölkerung verteilt werden.

Das Hauptaugenmerk der Caritas-Hilfe liegt dabei auf den Menschen,
die sich selbst am wenigsten helfen können: Alte, kranke und
behinderte Menschen sowie Kinder. „Hoffnung macht uns, dass der
Katastrophenschutz auf Kuba gut funkti-oniert und die Menschen in
Notunterkünften in der Regel relativ gut Schutz finden. Große Sorge
bereitet uns aber, dass die schweren Überschwemmungen vermutlich
große Teile der Ernte zerstören und damit die ohnehin vorhandene
Mangelversorgung auf Kuba drastisch verschärfen werden“, so
Kuba-Referent Kilian Linder.

Unterdessen läuft auf den anderen vom Hurrikan „Irma“ schwer
getroffenen Karibikinseln bereits die Nothilfe der Caritas.
Caritasverbände aus aller Welt haben Einsatzteams und Unterstützung
zugesagt. So engagiert sich die Caritas Holland (Cordaid) auf der
Insel St. Martin; die Caritas USA (CRS) wird unter anderem die
Menschen in der Dominikanischen Republik unterstützen. Für die
besonders schwer betroffenen Kleinen Antillen wird der Deutsche
Caritasverband einen Beitrag zum internationalen Hilfsappell der
Caritas leisten.

Spenden mit Stichwort „Hurrikan Karibik“ werden erbeten auf:
Caritas international, Freiburg,
IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02,
Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe,
BIC: BFSWDE33KRL oder online unter:
www.caritas-international.de

– Charity SMS: SMS mit CARITAS an die 8 11 90 senden (5 EUR zzgl.
üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Caritas international
4,83 EUR)

Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin
Evangelische Bank
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Fluthilfe Südasien
Online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/

Caritas international ist das Hilfswerk der deutschen Caritas und
gehört zum weltweiten Netzwerk der Caritas mit 162 nationalen
Mitgliedsverbänden.

Pressekontakt:
Herausgeber: Deutscher Caritasverband, Caritas international,
Öffentlichkeitsarbeit, Karlstraße 40, 79104 Freiburg. Telefon
0761/200-0. Michael Brücker (verantwortlich, Durchwahl -293), Achim
Reinke (Durchwahl -515). www.caritas-international.de

Original-Content von: Caritas international, übermittelt durch news aktuell

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