Kevin Kühnert (SPD): „Die beste Variante, kurzfristig viele Menschen aus den Minijobs rauszuholen, ist ein deutlicher Schluck aus der Lohnpulle bei den Mindestlöhnen“

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Der stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD, Kevin Kühnert, sieht durchaus Fehler seiner Partei bei der Einführung der Minijobs. „Wir wollen in einer Zeit, in der wir auch einen ganz anderen Arbeitsmarkt als noch vor knapp 20 Jahren bei der Einführung der Minijobs haben, in dieser Zeit wollen wir uns gern Stück für Stück von diesem Beschäftigungsmodell verabschieden“, so Kühnert im ARD-Mittagsmagazin. Eine Reform in der aktuellen Legislaturperiode sei durch „heftige Meinungsunterschiede zwischen der SPD und den Unionsparteien, der CDU und CSU, auf der anderen Seite“ gescheitert. Die SPD wolle die versicherungsfreie Beschäftigung durch die Erhöhung der Lohngrenze auf 600 Euro, wie von der Union gefordert, nicht noch fördern. Es müsse das Ziel sein, „diese Menschen in sozialversicherungspflichtige, reguläre Beschäftigung zurückzubringen“, so der SPD-Spitzenpolitiker. „Minijobs in der bestehenden Form sind eine Einbahnstraße. Es geht schnell rein, aber man kommt schwerlich wieder raus. Die beste Variante, kurzfristig viele Menschen aus den Minijobs rauszuholen, ist ein deutlicher Schluck aus der Lohnpulle bei den Mindestlöhnen und das ist, was die SPD möchte: den Mindestlohn auf wenigstens 12EUR anheben.“, betont Kevin Kühnert.

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