KN: Spitzengrüne Heinold wünscht sich „Schulterschluss der beiden kleinere Partner“

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Schleswig-Holsteins Finanzministerin Monika Heinold
(Grüne) wünscht sich vor den Sondierungsgesprächen in Kiel „einen
Schulterschluss der beiden kleineren Partner“. Dies sagte sie im
Interview mit den Kieler Nachrichten (Samstagsausgabe) vor den ersten
Gesprächsrunde von Grünen und FDP am kommenden Montag. „Ziel ist eine
gemeinsame inhaltliche Leitlinie von Grünen und FDP, eine Art
Anforderungsprofil für eine neue Regierung.“

Für die Bildung einer Jamaika-Koalition mit der CDU sieht Heinold
als Schwierigkeit die unterschiedlichen Vorstellungen zwischen Grünen
und CDU bei der Energiewende, bei der Verkehrs- oder der Agrarwende.
„Das gilt insbesondere für den Bereich Landwirtschaft. Für uns Grüne
stehen Tierwohl, ökologische Landwirtschaft und gesunde Lebensmittel
im Vordergrund“, so Heinold weiter.

Deshalb stellt sie fest: „Eine Jamaika-Konstellation ist für meine
Partei deutlich schwieriger. Ich kann mir gut vorstellen, dass wir
dann eine Mitgliederabstimmung über den Koalitionsvertrag machen
würden.“

Dem noch amtierenden Ministerpräsidenten Torsten Albig (SPD)
attestiert sie: „Ich habe mit Herrn Albig fünf Jahre sehr
vertrauensvoll zusammen gearbeitet. Er ist ein feiner Mensch und hat
in Sachen Humanität und Weltoffenheit sehr viel erreicht. Dennoch:
Die Regierungskoalition ist abgewählt.“

Pressekontakt:
Kieler Nachrichten
Newsroom-Leiter
Florian Hanauer
Telefon: 0431/903-2812
florian.hanauer@kieler-nachrichten.de

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