Kölner Stadt-Anzeiger: Israelischer Rockstar Geffen begrüßt Aus für den Echo – „Ehrung von Farid Bang und Kollegah war ekelerregend

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Köln. Aviv Geffen (44), einer der bekanntesten
Rockmusiker Israels, hält die Abschaffung des Musikpreises Echo nach
dem Skandal um die Rapper Farid Bang und Kollegah für die „einzig
weise Entscheidung“. „Wenn wir jetzt nicht anfangen, gegen solche
gefährlichen Musiker zu kämpfen, werden wir die Echos des
Antisemitismus in Zukunft immer öfter hören“, sagte Geffen im
Gespräch mit ksta.de, der Onlineausgabe des „Kölner Stadt-Anzeiger“.
„Es macht mich betroffen, dass es im Jahr 2018 in Deutschland möglich
ist, dass Rassisten und Antisemiten in dem Land, in dem der Holocaust
stattfand, solch einen Erfolg haben – und für ihre hasserfüllte
Musik auch noch Preise gewinnen“, fügte er hinzu. Musikern, die offen
mit Antisemitismus spielten, einen Musikpreis zu verleihen, sei
„beschämend und ekelerregend“.

Geffen ist Jurymitglied von „Israel sucht den Superstar“, war mit
U2 und Nena auf Tour und tritt auch regelmäßig in Deutschland auf.
Im vergangenen Jahr stand er in Tel Aviv mit dem von einer Fatwa
bedrohten iranischen Rapper Shahin Najafi auf der Bühne. Der
Bundesverband Musikindustrie hatte am Mittwoch erklärt, nach der
Empörung über die Preisvergabe an ein als antisemitisch kritisiertes
Rap-Album von Kollegah und Farid Bang den Echo abzuschaffen.

https://www.ksta.de/kultur/israelischer-rockmusiker-abschaffung-de
s-echos-ist-die–einzig-weise-entscheidung–30082784

Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
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Telefon: 0221 224 2080

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