Kölner Stadt-Anzeiger: Laschet setzt sich von Spahn ab – NRW-Ministerpräsident erwartet Zweikampf um die CDU-Spitze zwischen Merz und Kramp-Karrenbauer

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NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) glaubt
nicht daran, dass Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sich im
Dezember beim Bundesparteitag der CDU in Hamburg als Parteichef
durchsetzen wird. Der Versuch des Münsterländers, sich durch die
Kritik am UN-Migrationspakt zu profilieren, sei nicht der richtige
Weg. „Ich halte es für falsch, über UN-Dokumente beim CDU-Parteitag
eine künstliche Debatte zu entfachen“, sagte Laschet am
Dienstagabend in einer Diskussionsrunde des Kölner Presseclubs, über
die der „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Donnerstag-Ausgabe) berichtet. „Ich
rechne damit, dass es zu einem Zweikampf zwischen Annegret
Kramp-Karrenbauer und Friedrich Merz kommt“, sagte der
CDU-Landesvorsitzende. Laschet fügte hinzu, er halte Spahn für einen
„guten Gesundheitsminister“ und habe ihn dabei unterstützt, Mitglied
der Bundesregierung zu werden. Der NRW-Landesverband der CDU hatte
auf eine Wahlempfehlung verzichtet.

Der UN-Migrationspakt soll die Wanderungsbewegungen von
Flüchtlingen besser organisieren. Die Vereinbarung soll am 11.
Dezember bei der UN-Generalsversammlung in Marokko vorgelegt werden.
Spahn hatte betont, Deutschland müsse die Souveränität über Fragen
der Zuwanderung behalten. Laschet erklärte, er halte die Überbetonung
des Migrationsthemas für wenig überzeugend. Deutschland habe an dem
Abkommen mitgewirkt und müsse ihn jetzt auch offensiv vertreten.

Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
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Telefon: 0221 224 2080

Original-Content von: Kölner Stadt-Anzeiger, übermittelt durch news aktuell

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