Kraftstoff- und CO2- Ersparnis von 35 Prozent bei LKW setztÖkowahnsinn die Krone auf

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Angesichts der absolut unrealistischen
Forderungen des Umweltausschusses der Europäischen Union in Bezug auf
die Festlegung neuer Standards für den CO2-Ausstoß von
Lastkraftwagen, über die heute in Straßburg abgestimmt werden soll,
stellt sich die Alternative von Deutschland geschlossen hinter die
deutschen Nutzfahrzeugbauer, deren wirtschaftliches Überleben auf dem
Spiel steht. Darauf verweist der Vorsitzende der Fraktion der AfD im
Landtag von Baden-Württemberg, Bernd Gögel MdL. Nach einhelliger
Auffassung der AfD und der Automobilindustrie droht den
Lastwagenbauern in den kommenden Jahren ein nicht
wiedergutzumachender Schaden, der de facto auf eine mutwillige
Zerstörung der europäischen Nutzfahrzeugindustrie hinausläuft. „Eine
CO2- und Kraftstoffersparnis von 35 Prozent in den kommenden zwölf
Jahren, wie sie die EU den Lastwagenbauern vorschreiben will, ist bei
näherer Betrachtung vollkommen unrealistisch und gefährdet
zehntausende Arbeitsplätze in Deutschland und der Europäischen Union.
Die Entwicklung von alternativen Antrieben im Schwerlastbereich
steckt derzeit noch in den Kinderschuhen. Die heute vom EU-Parlament
zu erwartende Entscheidung über die Absenkung des CO2-Ausstoßes um 35
Prozent ist daher vollkommen illusorisch und nur eine weitere
Gängelung der deutschen Wirtschaft, die ohnehin kein Wachstum mehr
verzeichnen kann“, so Gögel. „Der massive Verlust von Arbeitsplätzen
scheint bei der brachialen Bekämpfung des Dieselmotors keine Rolle
mehr zu spielen. Das setzt dem grassierenden Ökowahnsinn wahrlich die
Krone auf!“

Keine bezahlbare Alternative zur Dieseltechnologie in Sicht

Während die ausgereifte, alltagstaugliche und bis ins letzte
Detail optimierte Dieseltechnologie für Personen- und Lastkraftwagen,
bei der Deutschland dank seiner innovativen Unternehmen seit jeher zu
den Weltmarktführern zählt, von den grünen Ideologen in den Schmutz
getreten wird, fehlen machbare Alternativen zur Bewältigung der
enormen Warenströme in Deutschland gänzlich. Statt mit Maß und Ziel
an der Verbesserung der Dieseltechnologie zu arbeiten und durch
Investitionen zu fördern sowie deutlich höhere Anreize zur
Entwicklung von Alternativkraftstoffen zu bieten, schafft die EU
vorschnell Fakten, ohne die möglicherweise katastrophalen Folgen wie
den Verlust der Mobilität und den Zusammenbruch der
Versorgungssicherheit zu berücksichtigen. „Durch die EU-Entscheidung
steht zu befürchten, dass die Verkehrsströme für wichtige
Versorgungsgüter alsbald zum Erliegen kommen“, erläutert der
AfD-Fraktionsvorsitzende. „Derzeit gibt es keine bezahlbare
Alternative für die Dieseltechnologie, denn eine spürbare Verlagerung
des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene scheitert an unserer
derzeitigen und mittelfristig geplanten Schieneninfrastruktur, die
nicht einmal ansatzweise den Anforderungen der Wirtschaft genügt, wie
der nach wie vor fehlende Lückenschluss zwischen den Niederlanden und
der Schweiz auf deutschem Staatsgebiet eindeutig beweist. Niemand
sollte sich der Illusion hingeben, dass der Modal Split zwischen
Schiene und Straße unter den derzeitigen Bedingungen prozentual noch
gesteigert werden kann“, gibt Gögel zu bedenken.

Feldversuche wirken wie unfreiwillige Satire

Sieben Tonnen schwere Batterien für LKW seien ebenso
kontraproduktiv wie die Oberleitungstechnik auf Autobahnen. „Die
bisherigen Feldversuche wirken wie eine unfreiwillige Satire auf die
Vorkriegszeit, weil jedem logisch denkenden Menschen klar sein muss,
dass die Technik nicht funktionieren kann. Vielleicht kommt ja
demnächst noch der Vorschlag, den Holzvergaser wieder einzuführen“,
unterstreicht Gögel. Ebenso hanebüchen sei die Idee, beträchtliche
Teile des Warenverkehrs wie in der Volksrepublik China zu Zeiten der
Kulturrevolution auf Lastenfahrrädern zu transportieren, wie es sich
der grüne Verkehrsminister Winfried Herrmann ausmalt.

Politik und Forschung gehören an einen Tisch

„Unser Anliegen ist es, dass die von der EU geforderten, faktisch
aber unerreichbaren und mit einer enormen Strafandrohung
einhergehenden Ziele einer CO2-Reduzierung um mehr als ein Drittel im
Schwerlastverkehr auf eine machbare Größenordnung reduziert werden“,
erläutert der AfD-Fraktionsvorsitzende abschließend. „Die Politik
sollte sich endlich mit den hochqualifizierten Forschungs- und
Entwicklungsingenieuren der Hersteller an einen Tisch setzen und
realisierbare Ziele festschreiben, die Arbeitsplätze und
Wirtschaftswachstum fördern anstatt den Wohlstand in Deutschland
nachhaltig zu gefährden.“

Pressekontakt:
Klaus-Peter Kaschke, Lic. rer. publ.
Pressereferent der AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg
Konrad-Adenauer-Straße 3
70173 Stuttgart
Telefon: +49 711-2063 5639
Klaus-Peter.Kaschke@afd.landtag-bw.de

Original-Content von: AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg, übermittelt durch news aktuell

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