Linken-Fraktionschefin fordert Werkvertragsverbot auch auf Schiffswerften

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Linken-Fraktionschefin fordert Werkvertragsverbot auch auf Schiffswerften

Bundesregierung plant nach Initiative in Fleischbranche zunächst keine Ausweitung

Osnabrück. Die Bundesregierung will nach der Fleischindustrie in keiner weiteren Branche Werkverträge verbieten. Auf eine Anfrage der Links-Fraktion im Bundestag teilt das Bundesarbeitsministerium mit, man plane derzeit keine rechtliche Regelung. Linken-Fraktionschefin Amira Mohamed Ali kritisierte das in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) und forderte eine Ausweitung auf die Schiffbaubranche. Auch Werften setzen in größerem Maße auf die Arbeitskräfte von Subunternehmen. Mohamed Ali kritisierte, mit Werkverträgen würden Festangestellte aus den Kernbereichen des Schiffbaus ersetzt.

Sie verwies auf die Meyer Werft in Papenburg. Das auf Kreuzfahrtschiffe spezialisierte Unternehmen ist durch die Corona-Pandemie in Schieflage geraten. Die Unternehmensleitung will ein Sparprogramm auflegen, das wohl auch Personalabbau beinhalten wird. Die Arbeitnehmervertreter kritisieren, bei einem Verzicht auf die Werkverträge sei genug Arbeit für Festangestellte da.

Zu Jahresbeginn ist in der Fleischbranche ein Verbot der Werkverträge in Kraft getreten. Immer wieder war in der Vergangenheit über die prekären Lebens- und Arbeitsbedingungen der häufig aus dem Ausland stammenden Schlachter und Zerleger berichtet worden. Ähnliche Berichte gibt es auch im Schiffbau.

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