LVZ: Grünen-Politiker Palmer: Mappus „zu schwach“ für offenen politischen Wahlkampf / Kritik an „schmutzen Wahlkampfstil“

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Das Mitglied des Grünen-Parteirates, der Tübinger
Kommunalpolitiker Boris Palmer, hat erneut massive Kritik am
„schmutzigen Wahlkampfstil“ des CDU-Ministerpräsidenten Stefan Mappus
im Rahmen des baden-württembergischen Landtagswahlkampfes geübt.
Gegenüber der „Leipziger Volkszeitung“ (Sonnabend-Ausgabe) sagte
Palmer: „Das liegt dem Mann.“ Der müsse sich „für einen
Schmutzwahlkampf nicht verbiegen“. Immer wieder haben im
zurückliegenden Wahlkampf Unions-Politiker den
Grünen-Spitzenkandidatin Winfried Kretschmann angegriffen, es wurde
auf dessen Gesundheitssituation angespielt und auch Mappus hatte
Kretschmann in die Rolle eines Strohmannes beispielsweise für Cem
Özdemir gerückt.

Stefan Mappus lasse „perfide Vermutungen zu“, wonach Kretschmann
nur die Marionette von Cem Özdemir, Claudia Roth und Boris Palmer
sei, rügte das Führungsmitglied der Grünen. So werde „der
Gesundheitszustand eines zu stark und gefährlich gewordenen
politischen Konkurrenten“ von der CDU „als giftiger
Wahlkampf-Cocktail“ gemixt, meinte Palmer. Mappus sei offenbar „für
die offene politische Auseinandersetzung bereits zu schwach“,
mutmaßte Palmer. Anders als Winfried Kretschmann sei Stefan Mappus
„eben nicht erkennbar“ als bodenständig, solide, besonnen und
wertkonservativ. Es zeige sich, dass der CDU von Stefan Mappus
„nahezu jedes Mittel recht“ sei, um an der Macht zu bleiben. So wie
Karl-Theodor zu Guttenberg lebe offenbar auch der
CDU-Ministerpräsident „in einer Parallelwelt“ und beiden seien
„konservative Werte egal“.

Pressekontakt:
Leipziger Volkszeitung
Büro Berlin

Telefon: 030/233 244 0

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