LVZ: Kubicki: FDP muss klarstellen, dass und wie sie den europäischen Gedanken retten will / Schleswig-Holstein-FDP kann zweistelliges Ergebnis schaffen

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Der FDP-Fraktionsvorsitzende im Kieler Landtag,
Wolfgang Kubicki, hat seine Parteiführung im Bund aufgefordert, „nach
innen wie nach außen klarzustellen, wie die FDP den europäischen
Gedanken retten will“. Mit einem solch eindeutigen Bekenntnis zum
Europa der Integration „kann dann auch die falsche Intonierung dessen
korrigiert werden“, was Philipp Rösler an grundsätzlich richtigem zur
geordneten Insolvenz Griechenlands gesagt habe, meinte Kubicki
gegenüber der „Leipziger Volkszeitung“ (Mittwoch-Ausgabe).
Gelegenheit dazu ergäbe sich bei der verlängerten regulären
Bundesvorstandssitzung vom 24. Oktober, die in Medien als gesonderte
Spitzenklausur angesichts der FDP-Krise tituliert worden ist.

Zudem müsse die FDP-Führung in einem eigenen Antrag für den
FDP-Mitgliederentscheid „kurz und präzise abfragen lassen, dass wir
Griechenland helfen wollen aber nur unter der Voraussetzung, dass
sich die Griechen auch wirklich helfen lassen wollen“. Diese Debatte
dürfe man jedenfalls nicht den Euro-Skeptikern überlassen, mahnte
Kubicki.

Mit Blick auf den für die FDP wegweisenden Landtagswahlkampf für
die Wahlen in Schleswig-Holstein am 6. Mai 2012 sagte Kubicki: „Die
FDP hat Kraft genug, um ein zweistelliges Ergebnis zu holen.
Vorausgesetzt, die Bundespartei lässt unseren Landesverband in Ruhe.“
Dies sei aber nicht gleichbedeutend mit einer Nichteinladung
ausgewählter Spitzenpolitiker des Bundes zur Unterstützung vor Ort.
„Philipp Rösler, Christian Lindner und Guido Westerwelle sind uns in
Schleswig-Holstein herzlich willkommen.“

Pressekontakt:
Leipziger Volkszeitung
Büro Berlin

Telefon: 030/233 244 0

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