M Menschen Machen Medien 1 / 2014: Das Ende der analogen Kopie / Erster Gagen-Tarifvertrag / Kinoerlösbeteiligung / Gewalt gegen Journalisten / Überwachung in Sotschi

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Alles digital, heißt es nun auch in deutschen
Kinos. Die Umstellung von analoger auf digitale Projektion wurde Ende
2013 nahezu abgeschlossen. Einschneidende Veränderungen in der
Arbeitswelt sind die Folge. Sie reichen von der Postproduktion, über
Verleih und Vorführung bis zur Archivierung. Berufe sterben aus,
traditionelle Kopierwerke werden geschlossen, aber auch neue, andere
Jobs entstehen, beschreibt „M Menschen Machen Medien 1 / 2014“ in der
Titelgeschichte der aktuelle Ausgabe. Auch die filmkulturellen
Einrichtungen – Filmfestivals, Filmwerkstätten oder Projekte der
Medienkunst – müssen sich an die aktuellen Entwicklungen der
Digitalisierung anpassen. Sie stehen vor großen Herausforderungen,
wollen sie die Vielfalt der Filmkultur zeigen und erhalten. M
berichtet, wie damit beispielsweise in NRW umgegangen wird.

Die Arbeitsbedingungen in der Filmproduktion und die Beteiligung
der Filmschaffenden an den Erlösen, die mit dem Abspielen ihrer Filme
eingefahren werden, sind weitere M-Themen. Nach jahrelanger Debatte
ist es gelungen, eine gerechte Aufteilung der Kinoerlöse unter den
Filmkreativen tarifvertraglich zu vereinbaren. Außerdem konnte der
erste Gagen-Tarifvertrag für Schauspielerinnen und Schauspieler
abgeschlossen werden, während bei den laufenden Tarifverhandlungen
noch um den 12-Stunden-Drehtag gerungen wird.

Auch beim Blick ins Ausland richtet diese M-Ausgabe den Fokus auf
den Film. In Kuba steht ein neues Filmgesetz an: Die Filmschaffenden
wollen darin mehr Unabhängigkeit für den kubanischen Film fixiert
sehen. Die zunehmende Gewalt gegen Journalisten belegt M durch
Berichte aus Montenegro, Bangkok und der Ukraine. Die Olympischen
Spiele in Sotschi machen durch eine flächendeckende geheimdienstliche
Überwachungsstruktur im Umfeld der sportlichen Wettbewerbe von sich
Reden. Unabhängigen und mutigen Journalismus dokumentiert M mit
Artikeln über das linke italienische Blatt „il manifesto“ und die
kleine Gratiszeitung „cafè amb llet“ aus Katalonien.

Pressekontakt:
M Menschen Machen Medien
Karin Wenk, Chefredakteurin
Telefon: +49 (0)30 6956 2326
Telefax: +49 (0)30 6956 3676
Karin.Wenk@verdi.de
http://mmm.verdi.de

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