Missbrauch in der Leiharbeit muss verhindert werden

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Anlaesslich des vom DGB organisierten Aktionstages Leiharbeit erklaert die Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion fuer Arbeit und Soziales Anette Kramme:

Wir fordern zusammen mit den Gewerkschaften Mindestlohn, Equal Pay und mehr Mitbestimmung im Betrieb bezueglich Leiharbeit. Die Blockade seitens Union und FDP gegen echten Fortschritt bei der Leiharbeitsregulierung zeigt: Die Regierung bleibt ihren bisherigen Weg treu. Sie betreibt Lobbyismus fuer Unternehmer und gegen Arbeitnehmer.

Die Leiharbeit ist ein Irrweg der Arbeitsmarktpolitik. Sie hat keine Brueckenfunktion in den regulaeren Arbeitsmarkt. Sie behandelt die Betroffenen als Arbeitnehmer 2. Klasse. Und sie kostet den Staat jaehrlich Milliarden fuer Aufstocker.
Leiharbeit wird immer mehr zum Massenphaenomen und zu einer Form modernen Sklavenhandels. Das ist mit den Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft nicht mehr vereinbar.

Wir Sozialdemokraten haben die Buechse der Pandora mit unseren Neuregelungen unter Rot-Gruen selbst geoeffnet. Um so mehr stehen wir heute in der Pflicht, unseren Fehler einzusehen und den Missbrauch der Leiharbeit Schritt fuer Schritt einzudaemmen.
Leiharbeit muss so erschwert werden, dass sie fuer Lohndumping-Strategien der Unternehmer unbrauchbar wird. Die wichtigsten Neu-Justierungen werden wir heute bei der Debatte des Leiharbeitsantrags der SPD-Bundestagsfraktion im Deutschen Bundestag vorstellen.

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