Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu Autobahnraststätten: „Unter der Gürtellinie“

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Deutschland ist ein Durchreiseland.
Autobahnraststätten sind eine Art Visitenkarte. Ähnlich wie Bahnhöfe
oder Flughäfen sind sie Knotenpunkte unserer Infrastruktur. Doch die
Raststätten sind alles andere als Vorzeigeobjekte. Sie sind zum
Spielball eines Finanzinvestors geworden, der mit Geschäften unter
der Gürtellinie Millionen verdient. Das Bundesverkehrsministerium
duldet die rücksichtslose Geschäftemacherei an der Autobahn. Dabei
hätte die Politik die Möglichkeit, einzugreifen. Denn bei der
Privatisierung schloss die Bundesregierung einen Vertrag mit der Tank
& Rast. Darin wird die Firma angehalten, die Toiletten kostenfrei zur
Verfügung zu stellen. Doch heute will von dieser Klausel niemand mehr
etwas wissen, schon gar nicht darauf pochen. Dabei müsste das
Verkehrsministerium doch vor allem Politik für zwei Gruppen machen:
die Steuerzahler und die Autofahrer. Autorin: Christine Straßer

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