Mitteldeutsche Zeitung: Einsparungen Unikliniken: Bullerjahn pocht auf Einsparungen

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Landes-Finanzminister Jens Bullerjahn (SPD) beharrt
weiter auf Einsparungen an den Unikliniken. „Es bleibt dabei: Zwei
Unikliniken auf höchstem Niveau zu finanzieren, kann sich
Sachsen-Anhalt langfristig nicht leisten“, sagte Bullerjahn der in
Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Freitagausgabe).
Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hatte zuvor den Erhalt beider
Kliniken in Aussicht gestellt – wenn sie durch Kooperationen
„nennenswerte Einsparungen“ erzielen. „Wenn es zu Kooperationen
kommt, die zu einer Entlastung des Landeshaushalts führen, werde ich
mich dem nicht verschließen“, sagte Bullerjahn dazu. Er verwies auf
die enormen Investitionen, die an beiden Kliniken nötig werden: Laut
Finanzministerium 496 Millionen Euro bis 2020. Alleine in Halle
müssten demnach 305 Millionen investiert werden: 88 Millionen in
Baumaßnahmen und 217 Millionen in medizinische Geräte. Bullerjahn
beharrt auch auf die Absenkung der Wissenschafts-Ausgaben allgemein
um 50 Millionen Euro bis 2025. „Die 50 Millionen werden bleiben“,
sagte Bullerjahn dem Blatt. Diskutieren könne man über den Weg. „Dazu
werde ich kommende Woche dem Kabinett einen Vorschlag machen.“

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

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