Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt – Väter bleiben länger zuhause

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Väter in Sachsen-Anhalt haben 2017 im Durchschnitt
länger Elternzeit genommen als Väter in vielen anderen
Bundesländern. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche
Zeitung (Montagausgabe) mit Verweis auf Daten des Statistischen
Bundesamtes. Ein frisch gebackener Papa blieb demnach hierzulande im
Durchschnitt 4,1 Monate mit dem Baby zu Hause. Zum Vergleich:
Bundesweit waren es nur 3,7 Monate. In den neuen Bundesländern liegt
Sachsen-Anhalt damit an der Spitze. Dass Männer nach der Geburt ihres
Kindes zu Hause bleiben, liegt im Trend: Sie stellten 2007 in
Sachsen-Anhalt noch 10,5 Prozent aller Anträge auf Elterngeld, 2017
waren es laut Landesverwaltungsamt bereits 24,5 Prozent. Viele Männer
nutzen die Auszeit vom Job, obwohl die Bruttogehälter in
Sachsen-Anhalt weiter zu den niedrigsten gehören. Nach Angaben des
Statistischen Bundesamtes hatten Väter im Vorjahr Anspruch auf
durchschnittlich 974 Euro Elterngeld im Monat, Frauen auf 672 Euro.
Im Bundesdurchschnitt lag der Anspruch bei 707 Euro für Mütter und
1.183 Euro für Väter. “Elternzeit muss sich ein Paar leisten können.
Meiner Ansicht nach ist es jungen Vätern aber wichtiger, Zeit mit dem
Nachwuchs zu verbringen”, sagte Sachsen-Anhalts Sozialministerin
Petra Grimm-Benne (SPD)der Zeitung.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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