Mitteldeutsche Zeitung: zu USA-Besuch Merkel

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Der US-Präsident steht mit seinem Nein zum
Atomabkommen mit dem Iran kurz davor, einen neuen nuklearen Wettlauf
im Nahen Osten auszulösen. Er hat einen hohen Einsatz im Zoll-Poker
gesetzt, bei dem es nur darum geht, wer weniger verliert. Zwei
Termine stehen im Raum: Der 1. Mai ist entscheidend für die Zölle,
bis Mitte des Monats läuft die Frist zum Atomabkommen. Die Reise von
Merkel erfolgt also in letzter Minute. Trump wird es wohl mit
Genugtuung zur Kenntnis nehmen, dass sich gleich zwei Europäer auf
die Reise machen, um seine Gunst zu gewinnen. Er hat die Rangfolge
der beiden Besuche klargemacht: Dem französischen Präsidenten kam die
Ehre zu, Trumps erster ausländischer Staatsgast zu sein. Macron ist
ein Neuling wie Trump, er verkauft sich als Anti-Establishment und
hat Sinn für pompöse Auftritte. Das hat die Misstrauensbasis
vermindert. Merkel dagegen ist die Regierungschefin, die ihm an
politischer Erfahrung weit voraus ist und außerdem mit seinem
verhassten Vorgänger Barack Obama kumpelte.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

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