MZ zum Fleischgipfel

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Klöckner will dafür den Handel in die Pflicht nehmen. Das ist der richtige Ansatz. Denn nur wenn die Discounter ihre Dumpingpreise endlich sein lassen, können Landwirte die Umbauten und die Verkleinerung ihrer Bestände auch finanziell stemmen. Der Eingriff der Politik in die Preisgestaltung ist in der Marktwirtschaft gewiss heikel. Aber Fleisch ist keine Ware wie jede andere. Tierwohl darf in einer Gesellschaft, die sich gern hunde- und katzenfreundlich gibt, keine vernachlässigbare Größe sein. Auch das Wohlergehen von Arbeitern muss ihr ein Anliegen sein – und zwar nicht nur dann, wenn gerade Pandemie ist. Der Handel begründet seinen ruinösen Preiswettbewerb mit dem Unwillen der Verbraucher, mehr Geld für Fleisch zu zahlen. Doch es gibt kein Recht auf den Kauf von Billigfleisch. Und auch keine Pflicht dazu.

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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
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