Mitteldeutsche Zeitung: Mitteldeutschland/Strukturpolitik Kohlekommission setzt auf besseren Regionalverkehr und mehr Forschung

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Ein ausgebauter Nahverkehr, elektrifizierte
Bahnstrecken, neue Straßen und Hochschulen: Die vom Bund eingesetzte
Kohlekommission hat erstmals konkrete Vorschläge vorgelegt, um die
Belastungen durch den Braunkohle-Ausstieg in Mitteldeutschland
auszugleichen und die Chancen auf die Neuansiedlung von Firmen zu
verbessern. Das geht aus einem 41 Seiten starken Zwischenbericht
hervor, der der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung
(Montagausgabe) vorliegt. Sachsen-Anhalts Landesregierung begrüßte
das Papier, meinte aber, es sei lediglich ein erster Schritt. Die
Kommission rät dazu, in Mitteldeutschland vor allem Verkehrswege
auszubauen, um den Anschluss ländlicher Regionen an die Großstädte
Halle und Leipzig zu verbessern. In erster Linie nennt das Papier
einen Ausbau des mitteldeutschen S-Bahn-Netzes rund um Halle und
Leipzig; konkret wird eine weitere S-Bahn-Linie von Leipzig nach
Naumburg beziehungsweise Merseburg genannt. Um die Forschung zu
stärken, plädiert die Kommission für die Gründung einer weiteren
staatlich anerkannten privaten Hochschule für Elektrotechnik,
Informatik und Wirtschaftsinformatik an; ein konkreter Standort wird
offen gelassen.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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