Neue OZ: Neue OZ – Gespräch mit dem finanzpolitischen Sprecher der SPD im Bundestag, Manfred Zöllmer

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Zinssenkung der EZB entfacht Debatte um
Bewertungsreserven der Versicherungen

Unionsfraktionsvize Meister: Prüfung erforderlich – SPD-Politiker
Zöllmer: Problem verschärft sich

Osnabrück.- Nach der Senkung des Leizinses ist die Diskussion um
eine mögliche Kappung der Beteiligung von Lebensversicherten an den
Bewertungsreserven neu entflammt. In einem Gespräch mit der „Neuen
Osnabrücker Zeitung“ (Montag) sagte der stellvertretende
finanzpolitische Sprecher der SPD im Bundestag, Manfred Zöllmer, „wir
müssen jetzt relativ zügig zu einem Ergebnis kommen, damit für alle
Betroffenen Klarheit herrscht“. Unions-Fraktionsvize Michael Meister
bekräftigte gegenüber der Zeitung, „angesichts der anhaltenden
Niedrigzinsphase werden die Auswirkungen auf die Altersversorgung und
gesetzgeberischer Handlungsbedarf geprüft werden müssen“. Zöllmer
erwartet, „dass sich die Problematik der Bewertungsreserven durch die
anhaltende Niedrigzinsphase noch verschärfen wird“. Bei einer Lösung
müssten nach seiner Vorstellung auch die Versicherungen selbst einen
Beitrag leisten. Forderungen der Anbieter nach einer Streichung der
Beteiligung der Versicherten an den Bewertungsreserven wies der
SPD-Abgeordnete zurück: „Politik ist kein Wunschkonzert und in diesem
Fall auch kein Wunschkonzert der Versicherungen.“ Gleichwohl müsse in
jedem Fall verhindert werden, dass – wie Ende vergangenen Jahres
durch das Vorgehen des Finanzministeriums geschehen – erneut der
Eindruck entstehe, es gehe um eine Nacht- und Nebelaktion zu Lasten
einzelner Versicherter.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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