Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Heizkosten steigen weiter kräftig Minderverbrauch heißt das Zauberwort MATTHIAS BUNGEROTH

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Das ist keine schöne Überraschung für viele
Mieter. Mit kräftigen Nachzahlungsforderungen in ihrer
Nebenkostenabrechnung werden sie unsanft an den Umstand erinnert,
dass die Kosten für Energie und Heizung derzeit insgesamt nur eine
Richtung kennen: nach oben. Bis zu 25 Prozent Nachforderungen für
2012, das ist ein kräftiger Schluck aus der Pulle, der nicht nur
manch einen finanzschwachen Haushalt aus dem knapp bemessenen Budget
werfen kann und wird. An den aktuellen Forderungen ist nichts zu
drehen. Doch beim Blick in die Zukunft kann die Hauptantwort auf
diese Entwicklung nur darin liegen, den Verbrauch von Energie
kontinuierlich zu reduzieren. Zwischen vier und zehn Millionen
Heizungsanlagen in Deutschland entsprechen laut Expertenberechnungen
nicht dem aktuellen technischen Standard. Einsparpotenzial beim
Einbau moderner Brenner: bis zu 40 Prozent. Die Politik sollte
endlich Nägel mit Köpfen machen und sich zur angekündigten
Abwrackprämie für alte Heizungsanlagen durchringen. Dämmungsmaßnahmen
auch einzelner Decken, wie zum Keller oder Dachgeschoss, bringen
viel. Hauseigentümer können mit dem Umstieg auf Solarstrom oder
Solarthermie viel bewegen. Denn langfristig werden fossile
Brennstoffe nicht billiger.

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