Neue Westfälische (Bielefeld): Das Ehrenamt wird in NRW immer beliebter Politik muss ebenfalls liefern Matthias Bungeroth

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Den Menschen, die sich in den unterschiedlichen
Bereichen des Gemeinwesens ehrenamtlich engagieren, gebührt
uneingeschränktes Lob. Ohne sie würden viele Formen des öffentlichen
Lebens nicht mehr funktionieren. Genau hier liegt die Krux, die die
Politik im Auge behalten muss: Das Ehrenamt ist kein Sparbuch für
Kommunen, die in Zeiten knapper Kassen zum Beispiel Schwimm- oder
Freibäder nicht mehr unterhalten können. Bund, Länder und Kommunen
müssen sich auch weiterhin zu ihren Aufgaben der öffentlichen
Daseinsvorsorge bekennen. Das Ehrenamt ist nicht dazu da, ihnen diese
Verantwortung abzunehmen. Wenn etwa Kindertagesstätten mancherorts
nur durch die strukturelle Mithilfe ehrenamtlicher Kräfte weiter
unterhalten werden können, sollte eine Warnlampe angehen. Das
Ehrenamt ist für unsere Gesellschaft von hoher Bedeutung und hat für
den Zusammenhalt der Bürgerschaft weiter Zukunft. Es ist aber kein
zweiter oder dritter Arbeitsmarkt, der hilft, Personalkosten für
Fachkräfte einzusparen.

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