neues deutschland: Designierter Bundesgeschäftsführer Schindler widerspricht Vorwurf der Polarisierung im Streit der LINKEN

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Der designierte Bundesgeschäftsführer der
Linkspartei, Jörg Schindler, ist Vorwürfen entgegengetreten, seine
Kandidatur stärke die Parteivorsitzenden im Streit mit der Spitze der
Bundestagsfraktion und diene damit der Polarisierung. In einem
Interview der in Berlin erscheinenden Tageszeitung „neues
deutschland“ (Donnerstagausgabe) warb der Politiker aus
Sachsen-Anhalt dafür, Differenzen in der Partei als Kontroversen in
der Sache und nicht als Streit von Personen wahrzunehmen. Er wolle
hierbei integrieren und den Dialog organisieren. Mit Katja Kipping
arbeitet Schindler etwa in der Redaktion der Zeitschrift „Prager
Frühling“ zusammen. Es gebe mit Kipping Übereinstimmungen wie
Differenzen, so der 46-Jährige, der stellvertretender Vorsitzendes
des Landesverbandes in Sachsen-Anhalt ist. „Zum Beispiel bin ich ein
Gegner des bedingungslosen Grundeinkommens, für das sie kämpft.“
Kontroversen seien jedoch kein Grund für Zerwürfnisse.

Schindler ist der von der Parteispitze um Kipping und Bernd
Riexinger bevorzugte Kandidat für die Nachfolge von Harald Wolf, der
die Funktion im November als Nachfolger des zurückgetretenen
Bundesgeschäftsführers Matthias Höhn interimsmäßig übernommen hatte.
Im Juni wählt ein Parteitag der Linken in Leipzig die neue
Parteiführung.

Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1722

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