neues deutschland: Fabrikeinsturz in Bangladesch: Menschenrechtsbeauftragter Löning fordert Bekleidungskonzerne zum Handeln auf

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Vor dem Hintergrund des jüngsten Fabrikeinsturzes
in Bangladesch fordert Markus Löning, Menschenrechtsbeauftragter der
Bundesregierung, die Unternehmen in der Bekleidungsbranche zum
Handeln auf. „In erster Linie ist es wichtig, dass sich eine relvante
Anzahl von Akteuren aus der Bekleidungsindustrie zusammensetzt und
verbindliche Standards setzt“, sagte Löning im Interview mit der in
Berlin erscheinenden Tageszeitung „neues deutschland“
(Samstagausgabe). An einem von Beschäftigten und internationalen
Gewerkschaften entwickelten Brandschutzabkommen für
Bekleidungsfabriken finde er „sehr klug, dass die Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter die zentrale Monitoringinstanz sind“. Schließlich
seien sie es, die die Bedingungen vor Ort erlebten.

Löning forderte zugleich die jeweiligen Regierungen auf, die
Korruption effektiv zu bekämpfen. Diese sei „ein Riesenproblem“, weil
sie dazu führe, dass Gesetze umgangen und Kontrollen nicht
transparent und unabhängige abliefen.

Die neuerliche Katastrophe in Bangladesch – der Einsturz eines
Fabrikgebäudes kostete über 300 Arbeiter und Arbeiterinnen aus
verschiedenen Bekleidungsfabriken das Leben – war war vermutlich auch
geschehen, weil das Gebäude gegen alle Bauvorschriften aufgestockt
wurde.

Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion

Telefon: 030/2978-1715

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