neues deutschland: Land Berlin will Azubis von insolventen Unternehmenübernehmen

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Der rot-rot-grüne Senat in Berlin plant, Auszubildende in der Coronakrise besonders zu unterstützen. “Wir stellen uns auch darauf ein, dass wir Auszubildende aus Betrieben, die insolvent sind, übernehmen müssen”, erklärte Berlins Arbeitssenatorin Elke Breitenbach (Linke) der in Berlin erscheinenden Tageszeitung “neues deutschland” (Donnerstagausgabe). Man könne nicht zulassen, dass ein ganzer Schuljahrgang quasi keine Ausbildung machen könne. Bis zu 500 junge Menschen könnten so gefördert werden. “Diese jungen Menschen brauchen wir dringend als Fachkräfte”, so die Arbeitssenatorin. Die jungen Azubis müssten außerdem ein eigenständiges, selbstbestimmtes Leben führen können. Das sei eine der ganz großen zentralen Herausforderungen der Politik in der gegenwärtigen Krise.

Angesichts der steigenden Arbeitslosigkeit diskutiert der Berliner Senat darüber hinaus, ob es nicht ein spezielles “Comeback”-Programm zur Arbeitsmarktförderung umsetzen kann. “Je schneller Menschen wieder in Arbeit sind, desto besser ist das”, sagte Breitenbach im Interview mit “neues deutschland”. Der Senat erwäge zudem, beruflich noch mehr zu qualifizieren. Dazu befinde er sich auch in engem Austausch mit der zuständigen Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit, so die Senatorin weiter.

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