NOZ: Klingbeil unterstützt Kühnert-Kandidatur für SPD-Vorstand

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Klingbeil unterstützt Kühnert-Kandidatur für SPD-Vorstand
Generalsekretär: Wenn Kevin Kühnert in der SPD Verantwortung übernimmt, hat das
meine Unterstützung – “AKK macht CDU zur Klientelpartei für Millionäre”

Osnabrück. SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil hat sich hinter die Kandidatur von
Juso-Chef Kevin Kühnert für den SPD-Vorstand gestellt. “Wenn Kevin Kühnert in
der SPD Verantwortung übernimmt, hat das meine Unterstützung”, sagte Klingbeil
im Interview mit der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (NOZ). “Kevin Kühnert hat die
Jusos stark gemacht. Ich finde es gut, dass wir so viele junge Menschen
erreichen”, sagte Klingbeil. Erst mal gehe es jetzt aber um die
Vorsitzendenwahl.

Juso-Chef Kühnert hatte am Freitag in einem Radio-Interview bestätigt: “Ich
kandiere für den Vorstand.” Womöglich werde er sich auch für den Posten eines
Vize-Vorsitzenden bewerben, sagte er im Inforadio des rbb.

Am kommenden Samstag gibt die SPD bekannt, welches Team die Stichwahl um die
Parteiführung gewonnen hat. Kühnert hatte sich früh hinter Norbert
Walter-Borjans und Saskia Esken gestellt und Olaf Scholz, der gemeinsam mit
Klara Geywitz in der Stichwahl steht, die Fähigkeit abgesprochen, die SPD
erneuern zu können.

Generalsekretär Klingbeil appellierte in der NOZ an die Genossen, sich nach der
Wahl geschlossen hinter das künftige Führungsteam zu stellen. “Unsere künftigen
Vorsitzenden haben die volle Solidarität verdient, und sie werden sie bekommen”,
sagte er, und ergänzte: “Wir können es uns nicht erlauben, die CDU zu kopieren,
die auch ein Jahr nach der Vorsitzenden-Wahl permanent mit sich hadert und
streitet. Attacken wie von Herrn Merz oder Herrn Kuban gegen Annegret
Kramp-Karrenbauer wollen wir nicht.”

Dabei attackierte Klingbeil die CDU-Chefin selbst scharf. “Mit Frau
Kramp-Karrenbauer entfernt sich die CDU aus der Mitte der Gesellschaft. Themen
wie die Gleichstellung der Frau etwa durch eine Quote werden unter ihrer Führung
gestoppt”, sagte er der NOZ. “Dafür wird die CDU immer mehr zur Klientelpartei
für Millionäre.” Die CDU wolle den Soli “für die Superreichen in diesem Land
abschaffen”, während die SPD konsequent Kinderarmut bekämpfen wolle, erläuterte
Klingbeil. “Immerhin kann niemand sagen, Union und SPD wären sich zu ähnlich.”

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

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