NRW-Landessportbund fordert zur Prävention von Kindesmissbrauch mehr Fachkräfte

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Die Sportjugend NRW im Landessportbund verlangt zur Prävention von Kindesmissbrauch im Breitensport mehr Fachkräfte. “Wir fordern ein vom Land gefördertes Fachkräftesystem für sämtliche 54 Stadt- und Kreissportbünde in NRW als direkte Anlaufstelle für die Vereine”, sagte Martin Wonik, Geschäftsführer der Sportjugend NRW, der Düsseldorfer Rheinischen Post (Dienstag). Bisher gebe es nur eine Landeskoordinierungsstelle, die nicht flächendeckend in NRW tätig werden könne. “Bei allem Verständnis für die Zeit der Anhörungen und des Redens, jetzt ist die Zeit des Handelns”, sagte Wonik.

Der Verband selbst habe im Kampf gegen Kindesmissbrauch in vielen seiner Mitgliedsorganisationen Ansprechpartner/innen berufen, die für diese sensible Aufgabe besonders qualifiziert würden. Um das Ausmaß sexualisierter Gewalt im Breitensport einschätzen zu können, habe der Landessportbund eine bundesweit einmalige wissenschaftliche Studie in Auftrag gegeben, die im Sommer 2022 abgeschlossen sein soll.

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