NRZ: NRW plant regelmäßigen Schießnachweis für Jäger Umweltminister Johannes Remmel verteidigt den Entwurf für das neue Jagdgesetz

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Das geplante neue nordrhein-westfälische Jagdgesetz
sieht einen regelmäßigen Schießnachweis vor, wenn Jäger an
Bewegungsjagden teilnehmen. Einmal im Jahr sollen sie ihre
Treffsicherheit unter Beweis stellen, aus Tierschutzgründen und damit
Unfälle vermieden werden.

„Das sollte auch aus Sicht der Jägerinnen und Jäger durchaus
verhältnisvoll sein“, meint Umweltminister Johannes Remmel. Im
Interview mit der Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung (NRZ, Montagsausgabe)
verteidigte der Grünen-Politiker den Entwurf für das geplante Gesetz,
das unter anderem den Tierschutz stärker in den Blick rückt.

„Das neue Gesetz ist nicht gegen die Jagd gerichtet“, betonte der
Minister. In der Gesellschaft habe es aber einen Wertewandel gegeben
– wenn die Jagd künftig eine breite Akzeptanz in der Gesellschaft
haben solle, müsse sie neu ausgerichtet werden.

Das Gesetz soll in der ersten Hälfte 2015 in Kraft treten, ab
Dezember soll der Landtag beraten. Jäger blasen zum Protest gegen das
geplante Gesetz. Am morgigen Dienstag versammelt der Jagdverband NRW
seine Mitglieder aus dem Regierungsbezirk Düsseldorf in der Weseler
Niederrhein-Halle.

Pressekontakt:
Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 – 804 4401
zentralredaktion@waz.de

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