Plan ruft auf, den Kampf gegen Malaria weiter zu stärken / Kinderhilfswerk fördert Präventionsprogramme in West-Afrika

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Der Kampf gegen Malaria zahlt sich aus: In
Westafrika, wo das Kinderhilfswerk Plan in zehn Ländern
Präventionsarbeit leistet, haben sich die Todesfälle durch Malaria
bei Kindern bis 5 Jahren um 60 Prozent verringert. Dennoch zählt die
Tropenkrankheit, obwohl sie vermeidbar und leicht zu behandeln ist,
mit 660.000 Toten pro Jahr weiter zu den tödlichsten der Welt. 90
Prozent der Todesopfer kommen aus Afrika, 86 Prozent sind Kinder
unter fünf Jahren. Plan ruft anlässlich des Welt-Malaria-Tages am
25.4. dazu auf, noch stärker in die Bekämpfung von Malaria zu
investieren.

„Die Erfolge unserer Programmarbeit zeigen, wie wichtig es ist, im
Kampf gegen Malaria nicht nachzulassen“, sagt Maike Röttger,
Geschäftsführerin von Plan Deutschland. „Die Staaten sind
aufgefordert, mehr in das Gesundheitswesen zu investieren. Die
Zahlungen in den Global Fund als Finanzierungsinstrument zur
Bekämpfung von Aids, Malaria und Tuberkulose müssen fortgesetzt und
erhöht werden. Nur mit langfristiger und nachhaltiger Arbeit ist es
möglich, Malaria ganz zu besiegen.“

3,3 Milliarden Menschen sind weltweit gefährdet, an Malaria zu
erkranken. Durch erhöhte Präventions- und Behandlungs-Programme
konnte die Zahl der Malaria-Toten seit 2000 bislang um 25 Prozent
gesenkt werden. Der von den G8-Ländern ins Leben gerufene Global Fund
fördert Programme und Projekte, die gegen die Infektionskrankheiten
HIV/AIDS, Tuberkulose und Malaria vorgehen. Plan arbeitet in
Westafrika in Kamerun, Togo, Burkina Faso und Liberia mit
Unterstützung durch den Fund sowie mit Partnern in sechs weiteren
Ländern. „Kein Kind und kein Erwachsener sollte heutzutage noch an
Malaria sterben müssen“, sagt Maike Röttger.

Das Kinderhilfswerk hat in seinen Programmgebieten in West-Afrika
unter anderem dazu beigetragen, dass in den letzten fünf Jahren 19
Millionen Moskito-Netze verteilt wurden. Die Versorgung der
Bevölkerung mit imprägnierten Netzen stieg von durchschnittlich 12
auf 67 Prozent. Plan hat darüber hinaus die Ausbildung von 27.900
Gemeinde- und 3.800 Gesundheits-Helferinnen und -Helfern unterstützt
und setzt sich dafür ein, effektive Strukturen im Gesundheitswesen zu
schaffen. „Ziel ist es, funktionierende Gesundheits-Systeme
langfristig in den Gemeinden zu fördern sowie die Kapazitäten
medizinischer Einrichtungen auszubauen“, sagt Moussa Sarr,
Programm-Spezialist für Gesundheit von Plan in West-Afrika.

Pressekontakt:
Kerstin Straub, Leiterin Kommunikation, Tel. +49 (0)40 61140-251/-281
Sabine Marxen, Pressereferentin, Tel. +49 (0)40 61140-278
presse@plan-deutschland.de

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Abteilung Kommunikation
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