rbb-Inforadio: Berlins Finanzsenator Kollatz-Ahnen erwartet neue Grundsteuer

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Berlins Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD)
geht davon aus, dass das Bundesverfassungsgericht am Dienstag die
derzeit gültige Grundsteuerregelung kippt.

Der SPD-Politiker verwies am Dienstag im Inforadio vom rbb auf die
unterschiedlichen Bemessungsgrundlagen in Ost und West. Die könne man
gerade in Berlin besonders gut beobachten:

„Es ist ja so, dass wir in Berlin manchmal die Situation haben,
dass auf der anderen Straßenseite ein anderer Grundsteuerwert gilt.
Und dass das auf Dauer verfassungskonform ist, ist sicherlich nicht
so. (…) Jetzt ist es eben so, dass das Verfassungsgericht
wahrscheinlich heute ziemlich ultimativ verlangen wird, das zu
ändern.“

Kollatz-Ahnen erwartet, dass die Steuer übergangsweise noch
erhoben werden darf, „aber eben nicht mehr beliebig lange“.

Nach Angaben des Finanzsenators bringt die Grundsteuer Berlin
derzeit pro Jahr 800 Millionen Euro ein, die für die
Investitionsprogramme in der Stadt notwendig sind.

Pressekontakt:
Inforadio
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+49 30 97993 37401
Christian.Wildt@rbb-online.de

Original-Content von: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), übermittelt durch news aktuell

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