Rheinische Post: Arbeitgeberchef warnt vor 60 Milliarden Euro Mehrkosten für Rente

Abgelegt unter: Innenpolitik |





Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer hat vor einer
zusätzlichen Belastung der Rentenbeitragszahler von jährlich mehr als
60 Milliarden Euro ab 2030 gewarnt, wenn das Rentenniveau nicht wie
vorgesehen abgesenkt wird. „Manche scheinen vergessen zu haben, dass
die schlimmsten demografischen Veränderungen erst vor uns stehen“,
sagte Kramer der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“
(Freitagausgabe). „Ein Rentenniveau von 50 Prozent vor Steuern würde
die Beitragszahler im Jahr 2030 gegenüber heute um mehr als 60
Milliarden Euro zusätzlich belasten“, sagte Kramer. „Das ist der
jüngeren Generation nicht zuzumuten“, sagte der Präsident der
Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände (BDA). Schon
jetzt habe Deutschland weltweit fast die höchste Steuer- und
Abgabenbelastung auf Löhne und Gehälter. „Wenn in wenigen Jahren die
geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen, werden die
geburtenschwächeren Jahrgänge Schwierigkeiten haben, das derzeitige
Rentenniveau zu finanzieren“, warnte Kramer. „Die Lösung liegt in
einer ergänzenden Altersvorsorge, die der Staat steuerlich
flankiert“, sagte der Arbeitgeberchef.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Blog Top Liste - by TopBlogs.de Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de