Rheinische Post: Hiesinger ist noch weit vom Ziel entfernt Kommentar Von Maximilian Plück

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Einen hübschen Image-Film für das Joint Venture
von Tata Steel Europe und der Thyssenkrupp-Stahlsparte gibt es schon,
doch dass der Deal bereits in trockenen Tüchern ist, davon kann
wahrlich keine Rede sein. Vor allem der Widerstand der Arbeitnehmer
könnte in den kommenden Monaten noch für erhebliche Schwierigkeiten
sorgen. Die IG Metall hat schon klar gemacht, dass sie sich für eine
Prüfung der Joint-Venture-Pläne Zeit nehmen wird. Die Sorge ist groß,
dass es mit dem Abbau von 2000 Stellen nicht getan ist. Die
Gewerkschaft spricht schon davon, dass die Zahlen aus der Luft
gegriffen seien. Auf deutscher Seite herrscht zudem die Angst, dass
Thyssenkrupp bei dem Deal den Kürzeren ziehen könnte. Schließlich
gibt es für den britischen Standort Port Talbot weitreichende
Standort- und Beschäftigungsgarantien, bei den deutschen
Beschäftigten sind lediglich Kündigungen bis 2021 ausgeschlossen.
Standortschließungen dagegen nicht. Sollten sich die Arbeitnehmer
quer stellen, wäre das Gift für den ambitionierten Zeitplan des
Konzernchefs. Und Hiesinger benötigt angesichts der besorgniserregend
niedrigen Eigenkapital-Quote und des Aktionärs-Drucks schnelle
Erfolgsmeldungen.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

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