Rheinische Post: Kauder kündigt Gesetz zur Entgeltgleichheit an

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Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) hat
sich für ein Entgeltgleichheitsgesetz stark gemacht. „Wir müssen auch
als Gesetzgeber weitere Schritte unternehmen, dass es zur
Lohngleichheit für Frauen und Männer kommt. Das ist ein im
Koalitionsvertrag vereinbartes und für uns seit langem wichtiges
Anliegen“, sagte Kauder der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen
Post“ (Samstagausgabe). Er wies Kritik aus der SPD zurück: „Ich
finde es nicht fair, wenn die SPD behauptet, die Union wolle die
Lohngleichheit nicht. Das ist kein guter Umgang miteinander.“ Kauder
kündigte an, der Staat werde die Rahmenbedingungen in vernünftiger
Art und Weise verbessern, dass in Betrieben für gleiche Arbeit auch
gleicher Lohn gezahlt werde. „Stichwort: ausgewogene
Transparenzpflichten.“ Die Hauptverantwortung in dieser Frage liege
aber – das werde auch nach dem Gesetz so sein – bei den Unternehmen
und Gewerkschaften. „Wir werden bald Arbeitskräftemangel haben. Die
Unternehmen müssen also die Frauen, die sie gewinnen wollen, genauso
gut wie die Männer bezahlen. Und die Gewerkschaften müssen die
Tarifverträge im Sinne der Frauen auch noch wasserdichter
formulieren.“

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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