Rheinische Post: Kommentar: Das Prinzip Hoffnung

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VON EVA QUADBECK Die Islamkonferenz ist vor
zwölf Jahren ins Leben gerufen worden. Bei ehrlicher Betrachtung muss
man feststellen, dass das Zusammenleben von Muslimen und
Nicht-Muslimen in Deutschland damals unkomplizierter war, als es
heute ist. Bislang hat die Islamkonferenz auch ihr eigentliches
Anliegen verfehlt – den Muslimen in Deutschland eine Stimme zu geben.
Die Gruppen und Verbände sind so zerstritten, dass das niemals
gelungen ist. Warum es mit einem Neustart nun besser werden soll,
erschließt sich erst einmal nicht. Dennoch ist der Versuch richtig,
die Islamkonferenz neu aufzulegen. Die zu lösenden Aufgaben sind
enorm: Innenminister Horst Seehofer, der über Monate als Spalter
aufgetreten ist, hat nun die richtigen Impulse gesetzt, indem er eine
eigene Organisation und Finanzierung der Muslime in Deutschland
fordert und sie dadurch von Einflüssen aus dem Ausland befreien will.
Doch reden allein hilft nicht weiter. Bund und Länder sollten
verbindliche Regelungen mit den Muslimen über das religiöse und
gesellschaftliche Miteinander anstreben.

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