Rheinische Post: SPD-Fraktionsvize Lauterbach für Zuckersteuer

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Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat
eine gezielte Steuer auf dick machende Lebensmittel als eine
Möglichkeit genannt, Übergewicht bei Kindern zu bekämpfen. „Als
erstes müssen wir die Eltern aufklären. Dann brauchen wir eine
Lebensmittelkennzeichnung in Ampel-Form, die auch Kinder verstehen“,
sagte der Fraktionsvize der Düsseldorfer „Rheinischen Post“
(Dienstag). „Für eine Zuckersteuer bin ich, wenn sie gezielt auf
Lebensmittel erhoben wird, die für Kinder produziert werden, wie
Soft-Drinks, und wenn das zusätzlich eingenommene Geld in gleicher
Höhe in preiswerte Alternativen fließt“, sagte Lauterbach.

KONTEXT: Auch die Ärzteschaft in Deutschland spricht sich für eine
Zuckersteuer aus. Der Deutsche Ärztetag forderte die Bundesregierung
bereits im Frühjahr auf, „geeignete gesetzgeberische Maßnahmen der
Besteuerung und Lebensmittelkennzeichnung zu ergreifen, um den
Verzehr ungesunder Lebensmittel, insbesondere durch Kinder und
Jugendliche, zu reduzieren“. Die Mediziner verwiesen in diesem
Zusammenhang auch darauf, dass 15,4 Prozent der Kinder übergewichtig
und allein 5,9 Prozent adipös, also fettleibig, seien.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

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Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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