Rheinische Post: Städtetag droht mit mehr Fahrverboten für Diesel-Fahrzeuge

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Die deutschen Städte haben wegen der starken
Luftverschmutzung mit mehr Fahrverboten für Diesel-Fahrzeuge gedroht.
„Wenn wir die Stickoxid-Grenzwerte in einigen Städten weiterhin nicht
einhalten, werden wir um begrenzte Fahrverbote nicht herumkommen, um
die Gesundheit der Menschen zu schützen“, sagte Helmut Dedy,
Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetags, der in Düsseldorf
erscheinenden „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe). Die
Bundesregierung und die Länder müssten ihren Widerstand gegen die
Blaue Plakette aufgeben. „Wir brauchen die Blaue Plakette, und zwar
so schnell wie möglich“, forderte Dedy. Die Plakette gebe den
Kommunen ein praktikableres Instrument an die Hand, um
Diesel-Fahrzeuge mit besonders hohem Schadstoff-Ausstoß zu verbannen.
„Die Weigerung der Regierungskoalition, die Blaue Plakette für
Dieselfahrzeuge mit geringeren Schadstoffwerten einzuführen, macht
praktikable Lösungen unmöglich“, kritisierte Dedy. „Mehrere deutsche
Großstädte haben ein akutes Problem mit der zu hohen
Stickstoffdioxidbelastung. Besonders betroffen sind Stuttgart,
München, Köln, Hamburg und Düsseldorf“, sagte Dedy. Auch das
Umweltbundesamt drängte die Regierung zu schnellerem Handeln. „Es
kann aus Sicht des Gesundheitsschutzes nicht akzeptiert werden, dass
die Kommunen keine Handhabe haben, um beispielsweise Dieselautos mit
hohem Ausstoß aus den belasteten Innenstädten auszuschließen“, sagte
die Chefin des Umweltbundesamtes, Maria Krautzberger, der
„Rheinischen Post“.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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