Rheinische Post: Städtetagspräsidentin Lohse sieht Autohersteller für Reduzierung der Stickoxide in der Pflicht

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Städtetagspräsidentin Eva Lohse sieht zur
Reduzierung der Stickoxide in den Innenstädten die Automobilindustrie
in der Pflicht. „Sie müssen jetzt sehr rasch handeln, weil die
meisten Fahrzeuge die Stickoxid-Werte aus den Prospekten auf der
Straße weit überschreiten“, sagte Lohse der in Düsseldorf
erscheinenden „Rheinischen Post“ (Montagausgabe). Mit Blick auf das
Spitzentreffen von Kommunen und Ländern am Montag im Kanzleramt
erklärte Lohse: „In der Runde am Montag wollen alle Fahrverbote
vermeiden und das ist jede Mühe wert. Ob das überall gelingt,
entscheidet sich daran, wie schnell und deutlich die gemessenen
Stickoxid-Werte sinken. Das werden die Gerichte sich anschauen.“ Für
die Umstellung der Kommunen auf umweltfreundlichen Verkehr forderte
sie eine Erhöhung der bisher vom Bund in Aussicht gestellten 500
Millionen Euro. „Wir arbeiten als Städte intensiv für mehr
umweltfreundlichen Verkehr. Wir sind auch bereit, den ÖPNV, den
Radverkehr und die Elektromobilität weiter auszubauen“, sagte Lohse.
„Da helfen die Zusagen des Bundes für zusätzliche Fördermittel aus
dem ersten Diesel-Gipfel. Um größere Erfolge zu erzielen, sollten
jedoch Bund und Länder gemeinsam die Mittel stärker aufstocken.“

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