Rheinische Post: Vertrauen schaffen Kommentar Von Kirsten Bialdiga

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Zuerst die guten Neuigkeiten. Auch in das Jahr
2019 gehen die allermeisten Wirtschaftsverbände mit großer
Zuversicht. An der Spitze der Optimisten stehen Bau und Handwerk, die
sich vor Aufträgen derzeit kaum retten können. Doch so ungetrübt wie
noch vor einem Jahr ist die Stimmung nicht mehr überall: Von 48
Wirtschaftsverbänden erwarten mittlerweile zehn schlechtere
Geschäftsaussichten. Die Risiken kommen vor allem aus dem Export. Der
Brexit und der drohende Handelskonflikt zwischen den USA und China
dämpfen bereits die Investitionsfreude der Unternehmer. Ökonomen
rechnen nur noch mit 1,2 Prozent Wachstum, so wenig wie seit 2013
nicht mehr. Für 2018 werden plus 1,5 Prozent erwartet. Ein langer
Aufschwung neigt sich dem Ende. Treiber des Wachstums ist der
inländische Privatkonsum. Damit es so bleibt, brauchen die Menschen
Vertrauen in die Zukunft. Das entsteht durch sichere Arbeitsplätze
und steigende Löhne. Aber auch durch eine stabile und handlungsfähige
Regierung, die die Weichen für Zukunftsthemen wie Klimaschutz,
Digitalisierung und Künstliche Intelligenz richtig stellt.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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