RTL/n-tv-Trendbarometer / Forsa-Aktuell: SPD und FDP legen 1 Prozentpunkt zu, CDU/CSU und Grüne verlieren 1 Prozentpunkt / SPD-Verluste in NRW und Ruhrgebiet

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Bundestrend: Union vor den Grünen, SPD gleichauf mit
AfD

Im aktuellen RTL/n-tv-Trendbarometer können SPD und FDP gegenüber
der Vorwoche um jeweils einen Prozentpunkt zulegen, CDU/CSU und Grüne
verlieren je einen Prozentpunkt. Wenn jetzt der Bundestag neu gewählt
würde, könnten die Parteien mit folgendem Ergebnis rechnen: CDU/CSU
25 Prozent (Bundestagswahl 32,9%), SPD 13 Prozent (20,5%), FDP 9
Prozent (10,7%), Grüne 24 Prozent (8,9%), Linke 8 Prozent (9,2%), AfD
13 Prozent (12,6%). 8 Prozent würden sich für eine der sonstigen
Parteien entscheiden (5,2%). 23 Prozent aller Wahlberechtigten sind
derzeit unentschlossen oder würden nicht wählen (Nichtwähler 2017:
23,8%).

Grüne im Ruhrgebiet auf Platz 1, SPD auf Platz 3

Eine forsa-Umfrage in Nordrhein-Westfalen belegt, dass die SPD im
bevölkerungsreichsten Bundesland bei einer Bundestagswahl derzeit 17
Prozent der abgegebenen Stimmen erhalten würde, neun Prozentpunkte
weniger als 2017. Sie verliert damit stärker als im Bundesschnitt
(minus 7,5%). Die CDU käme auf 27 (Bundestagswahl: 32,6%), die Grünen
kämen auf 25 Prozent (7,6%). Bei einer Landtagswahl würde die SPD 13
Prozentpunkte einbüßen und käme auf 18 Prozent. Die Landes-CDU würde
4 Prozent verlieren und 29 Prozent erreichen, die Grünen gewännen 18
Prozent hinzu und kämen auf 24 Prozent.

Im Ruhrgebiet kämen die Grünen sowohl bei einer Bundestags- als
auch bei einer Landtagswahl momentan auf Platz 1 (mit 24 bzw. 25%).
Die SPD würde bei einer Bundestagswahl 11, bei einer Landtagswahl
14,5 Prozentpunkte gegenüber den Wahlen von 2017 verlieren und käme
mit 20 bzw. 22 Prozent jeweils auf Platz 3. Die CDU würde im
Ruhrgebiet bei einer Bundestagswahl derzeit von 23 (2017: 27,2%), bei
einer Landtagswahl von 24 Prozent (2017: 27,0%) gewählt.

Bei der Bundestagswahl 1998 haben im Ruhrgebiet 1.862.530
Wahlberechtigte SPD gewählt, das waren 56,8 Prozent der gültigen
Stimmen. Bei der Bundestagswahl 2017 gaben 845.000 oder 31 Prozent
der Wähler der SPD ihre Stimme. Im Sommer 2019 ist die Wählersubstanz
der SPD im Ruhrgebiet auf knapp 600.000 zurückgegangen.

forsa-Chef Prof. Manfred Güllner gegenüber der Mediengruppe RTL:
“Wenn die SPD selbst im Ruhrgebiet, der früheren “Herzkammer” der
Partei, in zwei Jahrzehnten fast zwei Drittel ihrer früheren Wähler
einbüßt und nur noch drittstärkste politische Kraft hinter den Grünen
und der CDU ist, offenbart das die extrem dramatische Situation der
Sozialdemokratie: Sie hat offenkundig völlig den Draht zur
–arbeitenden Klasse– verloren und wird nur noch von einer Minderheit
der Wahlbürger für wählbar gehalten”.

Zahlen zur NRW-Erhebung im Überblick

Wenn jetzt Bundestagswahl wäre, könnten die Parteien in
Nordrhein-Westfalen mit folgendem Ergebnis rechnen: CDU 27 Prozent
(Bundestagswahl 2017 32,6%), SPD 17 Prozent (26,0%), Grüne 25 Prozent
(7,6%), FDP 10 Prozent (13,1%), Linke 6 Prozent(7,5%), AfD 9 Prozent
(9,4%), Sonstige 6 Prozent (3,8%). Im Ruhrgebiet könnten die Parteien
bei einer Bundestagswahl mit folgendem Ergebnis rechnen: CDU 23
Prozent (bei der Bundestagswahl 2017 27,2%), SPD 20 Prozent (31,0%),
Grüne 24 Prozent (6,5%), FDP 9 Prozent (11,1%), Linke 7 Prozent
(8,0%), AfD 11 Prozent (11,5%), Sonstige 6 Prozent (4,7%).

Wenn jetzt Landtagswahl wäre, könnten die Parteien in
Nordrhein-Westfalen mit folgendem Ergebnis rechnen: CDU 29 Prozent
(Landtagswahl 2017 33,0%), SPD 18 Prozent (31,2%), Grüne 24 Prozent
(6,4%), FDP 11 Prozent (12,6%), Linke 5 Prozent (4,9%), AfD 7 Prozent
(7,4%), Sonstige 6 Prozent (4,5%).

Im Ruhrgebiet könnten die Parteien bei einer Landtagswahl mit
folgendem Ergebnis rechnen: CDU 24 Prozent (bei der Landtagswahl 2017
27,0%), SPD 22 Prozent (36,5%), Grüne 25 Prozent (5,5%), FDP 9
Prozent (10,6%), Linke 5 Prozent (5,4%), AfD 9 Prozent (9,5%),
Sonstige 6 Prozent (5,5%).

Die Meldungen sind mit der Quellenangabe RTL/n-tv-Trendbarometer
frei zur Veröffentlichung.

Die Daten zur politischen Stimmung in Nordrhein-Westfalen wurden
vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa vom 1. – 16.8. 2019
im Rahmen des RTL/n-tv-Trendbarometers ermittelt. Datenbasis: 1.505
Wahlberechtigte in NRW. Die Daten zur politischen Stimmung im
Ruhrgebiet wurden vom 15.7. – 16.8. 2019 ermittelt. Datenbasis: 808
Wahlberechtigte.

Die Daten zur Parteipräferenz wurden vom Markt- und
Meinungsforschungsinstitut forsa vom 12.8. – 16.8. 2019 im Auftrag
der Mediengruppe RTL erhoben. Datenbasis: 2.501 Befragte.
Statistische Fehlertoleranz: +/- 2,5 Prozentpunkte.

Ansprechpartner bei forsa: Dr. Peter Matuschek, Telefon 0151
15455037

Pressekontakt:
Mediengruppe RTL Deutschland
Lisa von Söhnen
Mail: lisa.vonsoehnen@mediengruppe-rtl.de
Telefon: 0221 45674102

Original-Content von: Mediengruppe RTL Deutschland, übermittelt durch news aktuell

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