#schutzschenken – Winterkampagne der UNO-Flüchtlingshilfe

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Mit ihrer Winterkampagne #schutzschenken macht die
UNO-Flüchtlingshilfe auf das Schicksal der 68,5 Millionen Menschen
aufmerksam, die sich weltweit auf der Flucht befinden. So ist
beispielsweise die humanitäre Situation für Flüchtlinge auf den
griechischen Inseln Lesbos und Samos jetzt im Winter besonders
schwierig: ständige Stromausfälle und häufige Regenfälle erschweren
die Bedingungen in den überfüllten Lagern. Der UNHCR, dessen
nationaler Partner die UNO-Flüchtlingshilfe ist, unterstützt die
griechische Regierung Flüchtlinge von den Inseln in bessere
Unterkünfte auf dem Festland zu verlegen: im Dezember waren es mehr
als 1.700 Geflüchtete.

„Seit Anfang September sind mehr als 11.000 Menschen von den
Inseln aufs Festland gebracht worden. 11.000 Menschen, die auf ihrer
Flucht nun ein wenig mehr Lebensqualität und ein wenig mehr
Perspektive haben“, so Peter Ruhenstroth-Bauer, Geschäftsführer der
UNO-Flüchtlingshilfe.

Für viele syrische Flüchtlinge beginnt beispielsweise der achte
Kriegswinter. Jetzt im Winter spitzt sich die Lage für viele Menschen
zu, denn sie haben nach Jahren im Exil nicht mehr die Mittel, um sich
gegen die Kälte zu schützen. Besonders schwierig ist es für die
ohnehin Schwachen: kleine Kinder, alte und kranke Menschen. Der UNHCR
ist vor Ort, etwa im Libanon sowie in Jordanien und Griechenland, und
leistet lebensrettende Nothilfe: Mobile Flüchtlingsunterkünfte werden
gebaut, Decken und Winterkleidung verteilt, Isoliermaterial für
Unterkünfte bereitgestellt, Heizöfen installiert und besonders
Bedürftige bekommen finanzielle Unterstützung, um z.B. Brennmaterial
zu kaufen.

Peter Ruhenstroth-Bauer abschließend: „Schutz ist jetzt im Winter
das zentrale Wort. Es geht nicht um ein –Schöner-Wohnen-Ambiente–,
sondern darum, dass es warm und trocken ist und die Menschen gegen
Regen, Schnee und Wind geschützt sind. Dafür sensibilisiert unsere
Kampagne und dafür setzen sich die UNHCR-Kolleginnen und Kollegen
jeden Tag vor Ort in den Flüchtlingslagern ein.“

Pressekontakt:
Marius Tünte
Tel. 0228-90 90 86-47
tuente@uno-fluechtlingshilfe.de

Original-Content von: UNO-Flüchtlingshilfe e.V., übermittelt durch news aktuell

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