Schwäbische Zeitung: Hoffentlich mehr als nur Worte – Ein Kommentar zu einem möglichen Bundesministerium für ländlichen Raum

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Aus Stadtsicht wird das Land gerne als
rückständig belächelt. Das ist nicht nur engstirnig, sondern auch
falsch – zumindest, was den ländlichen Raum in Baden-Württemberg
betrifft. Denn hier wachsen nicht nur Getreide und Hopfen für Brot
und Bier. Hier sorgen unzählige kleine und mittelständische
Unternehmen – viele davon mit ihren Produkten Weltmarktführer –
dafür, dass der Südwesten wirtschaftlich so gut da steht.

Damit das so bleibt, muss die Politik entsprechende Weichen
stellen. Wie soll sich der Unternehmer im Landkreis Sigmaringen, der
Gründer auf einem Dorf im Ostalbkreis oder der Bauer im Allgäu der
digitalen Revolution stellen, wenn er noch nicht einmal eine
brauchbare Internetverbindung hat? Hier gibt es noch viel zu viele
weiße Flecken auf der Landkarte.

Es ist erfreulich, dass der Bund den ländlichen Raum stärken will.
Bleibt nur zu hoffen, dass es nicht bei Lippenbekenntnissen bleibt,
und dass jede Partei sich zu den gleichwertigen Lebensverhältnissen
auf dem Land und in der Stadt bekennt, wie es das Grundgesetz fordert
– auch nach der Wahl.

Pressekontakt:
Schwäbische Zeitung
Redaktion
Telefon: 0751/2955 1500
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