Steinbrück: Wir sind zwar nicht die Umfragekönige, aber die Wahlkönige

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Bonn/Berlin, 15. April 2013 – SPD-Kanzlerkandidat
Peer Steinbrück lässt sich von den schlechten Umfragewerten für seine
Partei nicht entmutigen. „Wir sind zwar nicht die Umfragekönige, das
ist die CDU, aber wir sind die Wahlkönige, gemessen an den letzten
Ergebnissen auf kommunaler Ebene und auf Landesebene. Daran möchte
ich gerne anknüpfen“, sagte er im PHOENIX-Interview. Er strebe einen
Regierungswechsel an, weil es „vielen in Deutschland nicht so gut“
geht, obwohl es dem Land insgesamt gut gehe. In diesem Zusammenhang
unterstrich er unter anderem die SPD-Forderung nach einem
gesetzlichen Mindestlohn.

Eine politische Einordnung in Links-/Rechts-Kategorien lehnt
Steinbrück ab. „Ich kann mit den Kategorien links und rechts nicht
immer so genau etwas anfangen“, sagte er. „Ich bin wahrscheinlich in
der Bildungspolitik eher links und in der Wirtschafts- und
Finanzpolitik eher rechts. Also, wo ist der Steinbrück dann zu
verorten?“, so der SPD-Kanzlerkandidat. Seine persönliche Note beim
Wahlprogramm liege eindeutig in der Steuerpolitik. „Ich möchte nicht,
dass die mittelständischen Familienunternehmen in Deutschland in
ihrer Substanz besteuert werden.“

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