Steuererhöhungen für Reiche: So viel zahlen Reiche wirklich (FOTO)

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Ob die Steuerlast unter deutschen Arbeitnehmern gerecht verteilt ist, wird gerade zur Bundestagswahl heiß diskutiert. Zahlen Großverdiener zu wenig und geht das Einkommenssteuersystem zu Lasten der unteren und mittleren Gehälter? Die Statistik spricht eine klare Sprache: Zehn Prozent der deutschen Steuerzahler kommen für 55 Prozent der insgesamt gezahlten Einkommenssteuer auf. Das ergibt das Schwarzbuch Steuer(un)gerechtigkeit der Schippke Wirtschaftsberatung mit Bezug auf Daten des Bundesministeriums der Finanzen.

Die Meinungen in den Wahlprogrammen der Parteien gehen dagegen stark auseinander. Klar ist: Spitzenverdiener will keiner entlasten und Geringverdiener niemand stärker besteuern. CDU/CSU lehnen Steuererhöhungen ab, einem höheren Spitzensteuersatz erteilt die Union eine Absage. Kleine und mittlere Einkommen sollen bei der Einkommenssteuer entlastet werden – zum Beispiel durch ein steuerliches Kindersplitting und einen Entlastungsbetrag für Alleinerziehende. Auch die SPD will kleine und mittlere Einkommen besserstellen, allerdings ist auch eine höhere Steuerlast für Spitzenverdiener mit einem Aufschlag von drei Prozentpunkten bei der Einkommenssteuer geplant. Die Grünen werden konkreter und wollen den Steuersatz bei Alleinstehenden mit 100.000 Euro und Paaren mit 200.000 Euro auf 45 Prozent erhöhen, ab 250.000 bzw. 500.000 Euro soll er auf 48 Prozent steigen. Kleinere und mittlere Einkommen sollen einen höheren Grundfreibetrag erhalten. Nach Meinung der FDP soll der Spitzensteuersatz künftig erst ab einem Jahreseinkommen von 90.000 Euro greifen, bisher wird er schon bei 56.000 Euro fällig. Die AfD wird hier weniger konkret und kündigt lediglich ein steuerliches Familiensplitting verbunden mit höherem Kinderfreibetrag an.

Diese Zahlen stammen aus dem neuen „Schwarzbuch Steuer(un)gerechtigkeit“ der Schippke Wirtschaftsberatung. Darin werden Statistiken renommierter Institute, Behörden und Experten gesammelt, die einen kritischen Blick auf das deutsche Steuersystem werfen.

Pressekontakt:

Jörg Forthmann
Faktenkontor GmbH
Joerg.Forthmann@faktenkontor.de
Telefon: +49 (0) 40 253 185 – 111

Original-Content von: Schippke Wirtschaftsberatung AG, übermittelt durch news aktuell

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