Straubinger Tagblatt: GroKo-Verhandlungen – Koalition mit Geburtsfehler

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Wenn Union und SPD am Ende tatsächlich eine
gemeinsame Regierung bilden, dann nicht, weil sie wollen, sondern
weil sie müssen. Erzwungen von FDP-Chef Christian Lindner, der in
einem Akt der Panik fünf vor zwölf die Jamaika-Sondierungen für
gescheitert erklärte und damit aus Angst vor der eigenen Courage den
von ihm selbst geforderten Neuanfang in der Politik verhinderte, und
von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der schnellen Neuwahlen
einen Riegel vorschob und die SPD aufforderte, von ihrem
kategorischen Nein zu einer Regierungsbeteiligung abzurücken. Dieser
doppelte Druck von außen ist und bleibt der Geburtsfehler dieser
Koalition, zumal gerade die SPD zu keinem Zeitpunkt der Sondierungs-
wie Koalitionsverhandlungen erkennen ließ, aus Überzeugung und mit
innerer Bereitschaft in der Regierungsverantwortung bleiben zu
wollen.

Pressekontakt:
Straubinger Tagblatt
Ressortleiter Politik/Wirtschaft
Dr. Gerald Schneider
Telefon: 09421-940 4449
schneider.g@straubinger-tagblatt.de

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